Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Tödlicher Polizeischuss: Pistolen und Bodycams untersucht

Ein 56-jähriger soll abgeholt und in die Psychiatrie gebracht werden. Als die zur Unterstützung herbeigeholte Polizei ins Haus kommt, soll der Mann mit einem Messer angegriffen haben. Er wird von der Polizei erschossen, liefen dabei die Bodycams der Beamten?
Blaulicht
Ein Blaulicht auf einem Einsatzfahrzeug der Polizei. © Daniel Vogl/dpa/Symbolbild

Nach dem tödlichen Schuss eines Duisburger Polizisten auf einen bewaffneten Angreifer sind die Dienstwaffen und die Bodycams der beteiligten Polizisten sichergestellt worden. Sie würden genauso wie die Dienstbekleidung und die Elektroimpulsgeräte untersucht, teilte die Staatsanwaltschaft Duisburg am Freitag mit.

Geplant war für Freitag außerdem die Obduktion des erschossenen 56-Jährigen. Zu den Ergebnissen gab es bis zum frühen Nachmittag keine Informationen. «Die weiteren Ermittlungen einschließlich der Obduktion sowie die Auswertung der umfangreich gesicherten Spuren dauern an», teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Ein Polizist hatte am Donnerstag in Duisburg den mit einem Messer bewaffneten Angreifer erschossen. Nach Angaben von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte der Beamte zunächst versucht, den Angreifer mit einem Elektroschockgerät zu stoppen. Als dieses nicht funktioniert habe, habe der Polizist einen Schuss aus seiner Dienstwaffe abgefeuert. Der Schuss sei tödlich gewesen.

Vorerst keine Antwort gab es von der Staatsanwaltschaft auf die Frage, ob die Bodycams der Polizisten bei dem Einsatz eingeschaltet gewesen waren. Vor gut einem Jahr hatte in Dortmund ein Polizist bei einem Einsatz mit einer Maschinenpistole auf einen 16-Jährigen Jugendlichen geschossen, der später starb. Dabei waren die Bodycams der beteiligten Beamten nicht eingeschaltet.

NRW hatte Ende April eine Tragepflicht für die sogenannten Bodycams bei der Polizei vorgeschrieben. Eine Einschaltpflicht für die an der Uniform befestigten Kameras gibt es aber bisher nicht.

Nach Angaben der Duisburger Staatsanwaltschaft hatten bei dem aktuellen Fall Sanitäter der Feuerwehr, die den Mann in eine Psychiatrie bringen sollten, die Polizei um Unterstützung gebeten. «Anlass des polizeilichen Einsatzes war ein Hilfeersuchen», so die Staatsanwaltschaft.

Der 56-Jährige soll die Beamten dann im Treppenhaus mit einem Messer attackiert haben. Aus Neutralitätsgründen übernahm die Düsseldorfer Polizei die weiteren Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete die Einrichtung einer Mordkommission an.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Gitarrist Fritz Puppel
Musik news
Gründer der Rockband «City» Fritz Puppel ist tot
Synchronsprecher Matti Klemm
People news
«Törööö!»: Neuer Sprecher für Benjamin Blümchen
Berlinale - Amanda Seyfried
Tv & kino
Amanda Seyfried spielt jetzt mehr Mütter
Prepaid-Vertrag gekündigt Guthaben
Das beste netz deutschlands
Prepaid-Vertrag gekündigt: Was passiert mit dem Guthaben?
PayPal: So zahlst Du Geld auf Dein Konto ein
Das beste netz deutschlands
PayPal: So zahlst Du Geld auf Dein Konto ein
Galaxy Fit3 ist offiziell: So ist Samsungs Fitnesstracker ausgestattet
Handy ratgeber & tests
Galaxy Fit3 ist offiziell: So ist Samsungs Fitnesstracker ausgestattet
Toni Kroos
Fußball news
Kroos erhört Nagelsmanns Comeback-Ruf: «Bock» auf die EM
Ein Stück Torte liegt neben Himbeeren auf einem Teller.
Familie
Kann man Süßstoff zum Backen verwenden?