Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

0:2 in Stuttgart: BVB fliegt aus dem DFB-Pokal

Wie in der Liga verlieren die Dortmunder auch im Pokal beim VfB. Der Vizemeister spielt zu fehlerhaft - und wird bestraft. Der erste Titel ist weg. Erst trifft wieder mal Guirassy, dann Silas.
Edin Terzic
Dortmunds Trainer Edin Terzic hält bei einem Interview ein DAZN-Mikrofon in der Hand. © Marius Becker/dpa

Die vermutlich größte Titelchance von Borussia Dortmund in dieser Saison ist dahin. Der BVB schied nach einer verdienten 0:2 (0:0)-Niederlage beim weiter überraschend starken VfB Stuttgart am Mittwoch im Achtelfinale des DFB-Pokals aus. Topstürmer Serhou Guirassy (54. Minute) und der eingewechselte Silas (77.) trafen vor 54.200 Zuschauern für die Schwaben, die ihren vierten Pflichtspiel-Sieg in Serie feierten und viel Selbstvertrauen ins anstehende Liga-Duell mit Bayer Leverkusen am Sonntag nehmen.

Für die über weite Strecken enttäuschenden Dortmunder, die in der Fußball-Bundesliga schon zehn Punkte hinter Spitzenreiter Leverkusen liegen, geht es gegen RB Leipzig am Samstag um wichtige Zähler im Kampf um die Champions-League-Plätze.

Der BVB begegnete Stuttgarts Doppelspitze aus Guirassy und Deniz Undav mit einer Dreier-Abwehrkette, in der Kapitän Emre Can rechts verteidigte. Anders als bei der 1:2-Niederlage in der Liga vor dreieinhalb Wochen, bei der sie miserabel gespielt hatten, gelang es den Gästen so zumindest eine Zeit lang, Stuttgarter Großchancen weitgehend zu unterbinden. Die beste Möglichkeit für den VfB, der dominant, zunächst aber zu selten zielführend agierte, vergab in der ersten Halbzeit Undav per Kopf (24.). Kurz vor der Pause blieb ein Ballverlust von Dortmunds Jamie Bynoe-Gittens unbestraft.

Apropos Ballverluste: Von denen leistete sich der Vizemeister vor den Augen von Bundestrainer Julian Nagelsmann entschieden zu viele. Seine schnellen Offensivleute brachte der BVB so kaum in Szene gesetzt. Marcel Sabitzer hatte Pech mit einem Schlenzer an die Latte (20.), ansonsten ging bei der Borussia nach vorn nicht viel.

Ex-Kapitän Marco Reus, Julian Brandt und Niclas Füllkrug hatten drei Tage nach dem 1:1 in Leverkusen auf der Bank Platz nehmen müssen. Füllkrug ersetzte in der 24. Minute den angeschlagenen Youssoufa Moukoko, bekam im Sturmzentrum aber kaum verwertbare Flanken.

BVB-Trainer Edin Terzic reagierte und brachte zur zweiten Halbzeit Brandt, der offensiv für mehr Entlastung sorgen sollte. Zudem kam Ramy Bensebaini für Außenverteidiger Marius Wolf, der im ersten Durchgang umgeknickt war. Die spielbestimmende Mannschaft blieben aber die Stuttgarter. In der 51. Minute scheiterte Guirassy freistehend aus kurzer Distanz an Gäste-Keeper Gregor Kobel.

Kurz später war der Schweizer Schlussmann gegen Guineas Nationalstürmer chancenlos und bekam den Ball durch die Beine. Für Guirassy war es bereits das 18. Pflichtspiel-Tor der Saison. Im Liga-Duell hatte er per Elfmeter den entscheidenden Treffer erzielt.

Fast hätte der VfB direkt auf 2:0 erhöht, doch gegen Enzo Millot parierte Kobel wieder glänzend (58.). Auf der Gegenseite wurde der vermeintliche Ausgleich durch Bynoe-Gittens wegen Abseits zurecht aberkannt (60.). Die große Schlussoffensive der Borussia gab es nicht mehr, stattdessen doch noch den zweiten Treffer für Stuttgart: Joker Silas schob die Kugel überlegt ins rechte Eck.

© dpa ⁄ Christoph Lother und Kristina Puck, dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Horst Naumann
Tv & kino
«Traumschiff»-Schiffsarzt Horst Naumann gestorben
Sandra Hüller
Tv & kino
«Anatomie eines Falls» mit Sandra Hüller großer César-Sieger
Matthias Glasner
Tv & kino
«Sterben» zweimal erfolgreich bei Berlinale-Jurys
Google
Internet news & surftipps
Googles KI generiert keine Bilder von Personen mehr
Mobilfunkmast
Internet news & surftipps
Internetverband rechnet mit Zunahme des 5G-Datenverkehrs
Sundar Pichai
Internet news & surftipps
Google-Chef für globales KI-Regelwerk
Xabi Alonso
Fußball news
Anflug von Emotionen bei Alonso: «Macht mich schon stolz»
Drei Personen im Vorstellungsgespräch
Job & geld
Warum sich Offenheit im Vorstellungsgespräch auszahlt