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Sticker-Sammelalbum der Polizei informiert über Enkeltrick

Gebetsmühlenartigen Warnungen der Polizei zum Trotz: Immer wieder fallen Ältere auf Betrugsmaschen wie den Enkeltrick herein. Die Polizei Oberhausen setzt in einer neuen Kampagne nun selbst auf einen Trick: die Sammelleidenschaft in der Familie.
Ältere Frau telefoniert
Eine ältere Frau telefoniert mit einem schnurlosen Festnetztelefon. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Mit einem Sticker-Sammelalbum will die Polizei Oberhausen Senioren besser gegen Betrugsmaschen wie den Enkeltrick wappnen. Wie bei den berühmten Fußballbildchen-Sammelalben soll die ältere Generation angeregt werden, das Album mit Inhalt zu füllen - am besten gemeinsam mit Enkeln und Kindern. Dadurch sollen sie für die Gefahren von sogenannten Schockanrufen angeblicher Verwandter in Not sensibilisiert werden. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) unterstützt die Aktion und überreichte am Mittwoch in einer Schule in Oberhausen die ersten Sammelalben an Großeltern und ihre Enkel.

«Wir wollen uns die Emotion, die beim Sammeln mit der ganzen Familie entsteht, zunutze machen, damit sich die Dinge besser einprägen», erklärte Polizeisprecher und Projektkoordinator Tom Litges. Immer wieder würden Seniorinnen und Senioren auf die vielfältigen Maschen der Betrüger hingewiesen, dennoch würden zu viele weiterhin Opfer der Kriminellen, beschreibt er. «Wenn dann der Schockanruf kommt, vergessen die Menschen schnell, wovor wir gewarnt haben.» Gemeinsam mit Fachleuten des Landeskriminalamts habe man daher nun die Kampagne «Nicht mit Deiner Oma - Nicht mit Deinem Opa» entwickelt, die nach einer Pilotphase auch bei anderen Polizeibehörden zum Einsatz kommen könne.

Nach dem Motto «Kleb den Kriminellen einen!» gilt es, 30 Sticker bei verschiedenen Kooperationspartnern zu sammeln und einzukleben. So füllt sich nach und nach ein bunt illustriertes Album, in dem die Polizei die häufigsten Maschen vorstellt und Handlungshinweise gibt: Wenn etwa jemand, der vorgebe, ein naher Verwandter zu sein, aus angeblich dringenden Gründen Geld brauche, sei es nicht unhöflich, einfach aufzulegen, sondern der beste Schutz, erklärte Litges. Im Sammelalbum ist daher auch Platz, um die tatsächlichen Telefonnummern des Umfeldes zu notieren. Gewarnt wird auch vor falschen Polizisten und Handwerkern, die unter einem Vorwand in die Wohnung möchten.

© dpa
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