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Schüler soll Mitschüler mit Messer schwer verletzt haben

Beim Streit um eine Uhr soll ein 13 Jahre alter Schüler in Harsewinkel bei Bielefeld mit einem Messer einen Mitschüler schwer verletzt haben. Die Polizei schloss eine Lebensgefahr bei dem Zwölfjährigen am Mittwoch zunächst nicht aus. Mehrere Zeugen hätten den Streit auf der Straße beobachtet. Sie alarmierten die Polizei. Eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf.
Blaulicht
Ein Blaulicht ist auf dem Dach eines Einsatzfahrzeuges der Polizei zu sehen. © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Der Tatort liege in der Nähe zweier Schulen. Ob sich die Schüler auf dem Heimweg befanden, war zunächst unklar. Der 13-Jährige habe sich nach der Tat um 13.20 Uhr vom Tatort entfernt, sei aber bei der eingeleiteten Fahndung rasch von Polizisten ausfindig gemacht worden. Der Zwölfjährige werde in einer Bielefelder Klinik behandelt. Die Polizei wies darauf hin, dass der verdächtige Junge strafunmündig ist.

Auch in Sachsen soll am Mittwoch ein Schüler mit einem Messer zugestochen haben: Ein 16-Jähriger habe in einer Schule im ostsächsischen Bischofswerda einen erst acht Jahre alten Jungen angegriffen und schwer verletzt, teilte die Polizei mit. Der 16-Jährige wurde überwältigt. Die Lage sei unter Kontrolle. Zuvor war nach Polizeiangaben Amokalarm ausgelöst worden.

Die Polizei war in Bischofswerda am Morgen mit einem Großaufgebot vor Ort. Der Notruf sei gegen 9.45 Uhr bei der Polizei eingegangen. Ein Spezialeinsatzkommando rückte an. Das Schulgebäude wurde geräumt. Die Schülerinnen und Schüler wurden in Sicherheit gebracht. Ein Kriseninterventionsteam betreute die Kinder und Jugendlichen.

Die Fälle erinnern an die Bluttat im nordrhein-westfälischen Freudenberg im vergangenen März: Damals war eine Zwölfjährige in Südwestfalen erstochen worden. Zwei Mädchen, selbst erst zwölf und 13 Jahre alt, gestanden die Tat.

Die Kriminalstatistik weist einen ungewöhnlich starken Anstieg von Gewalttaten bei Jugendlichen und insbesondere bei Kindern auf. So ermittelte die Polizei in Nordrhein-Westfalen 2022 gegen knapp 21 000 tatverdächtige Kinder unter 14 Jahren - ein rasanter Anstieg um 41,1 Prozent innerhalb eines Jahres.

© dpa
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