Tag der Offenen Moschee unter Motto «knappe Ressourcen»

Wenn viele Moscheen in Deutschland am 3. Oktober wieder ihre Türen für Besucher öffnen, lautet das Motto diesmal «knappe Ressourcen – große Verantwortung». Das solle das Bewusstsein schärfen für die Notwendigkeit eines nachhaltigen und klimagerechten Lebens, teilte der Zentralrat der Muslime (ZMD) am Montag zum bevorstehenden Tag der Offenen Moschee (TOM) mit. Zur Bekämpfung des Klimawandels brauche es tiefgreifende strukturelle Veränderungen sowie Änderungen im Verhalten - auch bei Muslimen, Moscheen und muslimischen Einrichtungen, sagte der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek.
Ein Koran steht am Tag der offenen Moschee auf einem Tisch. © Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild

Auf ZMD-Initiative war der TOM 1997 an den Start gegangen - als Zeichen der Zugehörigkeit und Verbundenheit bewusst am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit. Seit 2007 organisiert der Koordinationsrat der Muslime (KRM) den Tag, an dem sich alljährlich rund 1000 Moscheen deutschlandweit beteiligen, um Kennenlernen und Austausch zwischen Muslimen und Nichtmuslimen zu fördern.

Neben dem ZMD gehören inzwischen fünf weitere Verbände dem KRM an, darunter auch die Ditib (Köln) als bundesweit größte Islamorganisation. In Deutschland leben rund 5,5 Millionen Muslime. Unter den Bundesländern wohnen mit Abstand am meisten in Nordrhein-Westfalen.

© dpa
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