Nachthimmel erkunden mit Sternenguides in der Eifel

Wer kennt noch die Sternbilder am nächtlichen Himmel? In der Eifel ist der Blick in das Firmament besonders gut möglich. Denn es gibt wenig Streulicht, das den Blick nach oben trübt.
Sternschnuppen der Perseiden. © Oliver Berg/dpa

In der Eifel gehen nachts Sternenguides auf Tour: Die ausgebildeten Naturführer informieren bei touristischen Führungen über Sterne am Himmel und unser Planetensystem. Am Samstag beginnt wenn es dunkel wird der erste Termin bei Nettersheim.

Weitere Sternenführungen sind zunächst bis Ende Dezember geplant. Sie beginnen an gut erreichbaren Wanderparkplätzen in Dahlem, Mechernich, Hellenthal, Nettersheim oder Nideggen. «Von hier aus kann man schnell in die Dunkelheit der Eifeler Nächte eintauchen und zu geeigneten Beobachtungszeiten sogar die Milchstraße mit eigenen Augen bewundern», erklärt der Naturpark Nordeifel.

Mit dem Projekt wird ein besonderes Merkmal in der dünn besiedelten waldreichen Gegend an der Grenze zu Belgien genutzt: Es gibt wenig Streulicht von Siedlungen, die Nächte sind dunkel. Oft kann man - wenn der Himmel klar ist - die Milchstraße entdecken, die in der Stadt wegen der vielen Lichtquellen meist unsichtbar bleibt. Seit über zehn Jahren engagiert sich die Eifelregion für den Erhalt der natürlichen Dunkelheit, unter anderem durch den Einsatz von Straßenlaternen, die wenig Streulicht abgeben.

In den vergangenen Jahren wurden die Sternenguides beim Naturpark Nordeifel ausgebildet. Bei den Führungen wird der streng geschützte Nationalpark Eifel nicht betreten. Die Touren sind in dem Naturpark angesiedelt, der um den Nationalpark herum liegt. «Bei der Auswahl der Führungssorte lag uns insbesondere der Schutz der nächtlichen Natur mit ihren wertvollen nächtlichen Lebensräumen am Herzen», sagt Harald Bardenhagen, Ausbilder der Sternenguides und Betreiber der Sternwarte auf dem Internationalen Platz Vogelsang, einer ehemaligen NS-Ordensburg in der Eifel.

Der Blick zum Himmel soll mit bloßem Auge oder mit dem Fernglas erfolgen. Bis zu 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer können je Tour mitmachen. «Die ersten Buchungen sind bereits eingegangen und das ohne große Bewerbung im Vorfeld», sagt Peter Gieseler vom Naturpark Nordeifel.

© dpa
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