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Nach Demo mit IS-Symbolik: Menschenkette für den Frieden

Eine als Pro-Palästina-Kundgebung angemeldete Demo in Essen hat für Schlagzeilen gesorgt. Einige Plakate dort waren laut Polizei hart an der Grenze der Legalität. Nun will die Stadt mit einer Menschenkette ein Zeichen für Frieden im Nahostkonflikt setzen.
Nach Demo in Essen
Polizeibeamte vor dem Demonstrationszug bei der Kundgebung "Gaza unter Beschuss - gemeinsam gegen das Unrecht". © Christoph Reichwein/dpa

Gut eine Woche nach der heftig umstrittenen Kundgebung in Essen, bei der Teilnehmer unter anderem für ein islamisches Kalifat demonstriert haben, will die Stadt eine lange Menschenkette für Frieden und Versöhnung bilden. Die Veranstalter erwarten am Sonntagabend (18.00 Uhr) rund 2000 Menschen an der Alten Synagoge. Getragen wird der Aufruf von der Essener Allianz für Weltoffenheit, in der sich etwa die Stadtverwaltung, Religionsvertreter, Gewerkschaften und Unternehmen zusammengeschlossen haben.

«Die Verherrlichung von Gewalt - gleich von wem diese ausgeht - darf es in Essen nicht geben», heißt es in dem Aufruf zu der Menschenkette. «Die Allianz verurteilt die Terrorangriffe der Hamas. Gleichzeitig fordert sie humanitäre Hilfen für die Menschen im Gazastreifen.» Als Redner wird unter anderem Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) auftreten.

An der als Pro-Palästina-Kundgebung angemeldeten Demonstration hatten am vergangenen Freitag 3000 Menschen teilgenommen. Gegen den Versammlungsleiter läuft ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung. Laut Polizei wurden neben Pro-Palästina-Fahnen auch Symbole und Fahnen gezeigt, die den verbotenen Zeichen des Islamischen Staats und der Taliban stark ähnelten, aber eben doch leicht abwichen. Frauen und Männer liefen getrennt voneinander. Die Demonstration verlief laut Polizei aber friedlich.

Innenpolitiker auf Bundes- und Landesebene hatten gefordert, der Staat müsse bei solchen Kundgebungen stärker durchgreifen können. Oberbürgermeister Kufen hatte den Initiatoren die «Verbreitung radikalislamistischer Parolen» vorgeworfen.

© dpa
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