«Ich sage: Das größte Abenteuer für mich - der mit 16 Jahren bei der «Bergischen Morgenpost» in Wermelskirchen angefangen hat, journalistisch zu arbeiten - ist: Einfach mal nicht mehr wichtig sein. Einfach mal zu gucken, was mit einem passiert, wenn man nicht mit Terminen zugedröhnt ist», sagte Plasberg. Erstmal habe er daher «nichts vor». Ihm sei klar, dass das auch «in ein dunkles Loch» führen könne. «Aber ich will es ausprobieren», sagte der Moderator.
Plasberg moderiert am Montag (14. November, 21.00 Uhr, ARD) zum letzten Mal seine Talkshow «hart aber fair», deren Gastgeber er seit 2001 war. Die Sendung macht danach eine Pause und soll von 2023 an von Plasbergs Nachfolger Louis Klamroth präsentiert werden.
«Ich werde einen Teufel tun, Louis Klamroth Tipps zu geben», sagte Plasberg über seinen Nachfolger. «Er ist halb so alt wie ich. Ich hätte mir damals auch verbeten, Tipps von Vorgängern zu empfangen, die in Rente gehen.» Klamroth werde sich aber auf eine «Truppe verlassen können, die viele Stürme» erlebt habe, sagte Plasberg. «Ich traue ihm zu, dass er die Sendung in eine gute, neue Zeit führt.»