Wüst: Bund sagt Hilfe bei Unterbringung von Flüchtlingen zu

Angesichts der anhaltend hohen Flüchtlingszahlen aus der Ukraine will auch der Bund nach Angaben der Länder für Unterbringungsmöglichkeiten sorgen. Die Länder hätten den Bund gebeten, «auch bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) mit Nachdruck dafür zu sorgen, Raum zur Verfügung zu stellen, wo immer das möglich ist», sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Donnerstag nach Beratungen der Länder mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) in Berlin. Das sei auch zugesagt worden.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst während eines Pressestatements. © Dieter Menne/dpa/Archivbild

Die Flüchtlingszahlen blieben untypischerweise auch in diesem Winter hoch, «weil auch die russische Kriegsführung genau darauf setzt, Menschen aus der Ukraine zu vertreiben», sagte Wüst. Die Aufgabe sei nun, gemeinsam über alle staatliche Ebenen hinweg den Menschen gerecht zu werden. «Es gilt auch weiter: Wer vor Putins Krieg flieht, bekommt bei uns Schutz», sagte Wüst, der aktuell stellvertretender Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) ist.

Die Bundesländer bereiten sich derzeit auf die Aufnahme zahlreicher Flüchtlinge in den nächsten Wochen und Monaten vor. Dazu könnten mancherorts auch wieder Notunterkünfte in Zelten und Turnhallen eingerichtet werden.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
1. bundesliga
19. Spieltag: Krise immer schlimmer: Hertha BSC in Frankfurt chancenlos
Musik news
Schlagerstar: Ikke Hüftgold fährt mit zum deutschen ESC-Vorentscheid
People news
Theater: Regisseur Jürgen Flimm gestorben
Musik news
The Candle And The Flame: Familienprojekt: Robert Forster meldet sich zurück
Das beste netz deutschlands
Featured: MacBook Pro 2024: Das ist zum neuen Modell bekannt
Handy ratgeber & tests
Featured: Galaxy S23 vs. iPhone 14: Die Top-Handys 2023 im Vergleich
Das beste netz deutschlands
Featured: BreatheSmart: So können WLAN-Router Atmung überwachen
Reise
Reisenews: Great Lakes mit dem Boot, Aborigines und Bahnvisionen