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Lokführerstreik: Zahlreiche Züge in NRW fallen aus

Es ist mal wieder so weit: Wer am Dienstag zur Arbeit fährt oder eine Reise antritt, der muss sich am Bahnhof vermutlich in Geduld üben - ein Lokführer-Streik hat mal wieder Folgen für den Zugverkehr.
Deutsche Bahn
Ein Zug der Deutschen Bahn (DB) steht auf einem Gleis. © Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

Der bundesweite Streik der Lokführergewerkschaft GDL wird am Dienstag den Bahnverkehr auch in Nordrhein-Westfalen aller Voraussicht nach erneut massiv beeinträchtigen. Der Notfahrplan der Deutschen Bahn sieht im Regionalverkehr vier Linien vor, auf denen die Züge regulär fahren. Auf 17 weiteren Linien sollen die Züge mit Einschränkungen, also entweder mit einem reduzierten Takt oder nur auf Teilstrecken fahren, 21 Linien fallen aus. Einen Überblick bietet die Bahn auf dem Portal Zuginfo.NRW. Die Bahn versucht noch, den Streik gerichtlich stoppen zu lassen.

Züge auf Linien, die von Bahn-Konkurrenten betrieben werden, fahren ganz normal. Dazu zählen unter anderem die zwischen Rheinland und Westfalen fahrenden RRX-Züge von National Express sowie die Linien der Eurobahn, die im Münsterland und Ostwestfalen unterwegs sind.

Die Bahn bittet Reisende und Pendler, sich vor Fahrtantritt zu informieren, ob ihre Verbindung verfügbar ist. Fahrgäste können ihre geplante Reise auch verschieben und ihr Ticket zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt nutzen, die Zugbindung ist aufgehoben. Das Ticket zum Zielort gelte dabei auch mit einer geänderten Streckenführung.

Die GDL hatte am Sonntagabend zum inzwischen sechsten Arbeitskampf im laufenden Tarifkonflikt mit der Bahn aufgerufen. Ab Dienstagmorgen (2.00 Uhr) soll der Personenverkehr für 24 Stunden bestreikt werden. Im Güterverkehr soll der Ausstand bereits am Montag um 18.00 Uhr beginnen.

Die Gewerkschaft kämpft um höhere Gehälter und weniger Arbeitszeit bei der Bahn. Knackpunkt des Konflikts ist weiterhin die Forderung, dass Schichtarbeiter künftig für das gleiche Geld nur 35 Stunden statt wie bisher 38 Stunden arbeiten müssen. In einer Moderation hatte die Bahn einen Kompromissvorschlag akzeptiert. Dieser sah vor, die Arbeitszeit bis 2028 in zwei Schritten auf 36 Stunden zu senken. Die GDL lehnte ab und ließ die Gespräche scheitern. Neue Streiks kündigt sie nun nicht mehr 48 Stunden vor Beginn an, sondern kurzfristiger. Auch Streiks über Ostern hat die GDL mit ihrem Vorsitzenden Claus Weselsky nicht ausgeschlossen.

© dpa
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