Steine auf fahrende Autos geworfen: Jugendliche verurteilt

Zwei Jugendliche aus Gelsenkirchen werfen an einer Tunnelausfahrt Steine auf fahrende Autos. Ins Gefängnis müssen sie nicht.
Blick auf das Gebäude, in dem sich Landgericht, Amtsgericht und Arbeitsgericht befinden. © Bernd Thissen/dpa

Zwei Jugendliche, die in Gelsenkirchen Gegenstände auf fahrende Autos geworfen haben, sind am Mittwoch zu jeweils 22 Monaten Jugendhaft verurteilt worden. Die 14- und 15-Jährigen hatten gestanden, im vergangenen Dezember und Anfang Januar 2023 mehrere Autos an einer Tunnelausfahrt mit Eiern und Steinen beworfen zu haben. Auch Silvesterraketen wurden abgefeuert. Bei der Tat gingen Windschutzscheiben zu Bruch. Verletzt wurde niemand. Bei dem jüngeren Angeklagten ist die Strafe zur Bewährung ausgesetzt worden, bei dem älteren wird darüber erst in einigen Monaten entschieden. Er befindet sich zurzeit in einer sogenannten Intensivwohngruppe, die nach dem Jugendrecht als Alternative zur Untersuchungshaft gilt.

Die Urteile lauten auf gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, versuchte Körperverletzung und Sachbeschädigung. Die Staatsanwaltschaft hatte die Tat ursprünglich als Mordversuch angeklagt. Eine Tötungsabsicht konnte nach Angaben eines Gerichtssprechers aber nicht festgestellt werden. Der Prozess fand wegen des jugendlichen Alters der Angeklagten komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

© dpa
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