Mord an Claudia Otto: Prozess gegen Doppelmörder

Der Mord an der 23-jährigen Claudia Otto blieb jahrzehntelang ungeklärt. Erst kürzlich führten neue DNA-Analysemethoden zur Verhaftung eines Verdächtigen. Nun startet der Prozess. Der Angeklagte hat bereits zweimal getötet.
Das Eingangsportal des Bonner Landgerichts. © Oliver Berg/dpa/Archivbild

Rund 35 Jahre nach dem Mord an einer jungen Frau aus Lohmar beginnt heute vor dem Bonner Landgericht der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter. Der Angeklagte - ein verurteilter Doppelmörder - soll 1987 die Gastwirtstochter Claudia Otto getötet haben. Die Staatsanwaltschaft geht von Mord aus Habgier in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge aus. Ermittler hatten sich den «Cold Case» erst kürzlich noch einmal vorgenommen und dabei eine DNA-Spur gefunden, die zu dem Angeklagten führte. Der 66-Jährige wurde im April festgenommen.

Der Mann hat bereits 32 Jahre im Gefängnis gesessen. 1988 hatte der Deutsche im Sauerland ein Kleinkind und dessen Großmutter erwürgt und war dafür rechtskräftig zu lebenslanger Haft und Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Er war erst seit 2020 wieder auf freiem Fuß. Ein Urteil in dem Mordprozess könnte am 22. Dezember fallen.

© dpa
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