Autofahrer fährt nach Tankbetrug direkt auf Polizistin zu

Bei der Flucht vor der Polizei ist ein Autofahrer in Hagen direkt auf eine Polizistin zugefahren. Gegen den noch unbekannten Mann, der gestohlene Kennzeichen am Auto hatte, wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt, wie die Polizei mitteilte. Die Beamtin blieb bei dem Vorfall am Mittwochabend unverletzt. Sie gab demnach zwei Schüsse von ihrer Waffe ab und wich dem Auto aus. Am späten Mittwochabend war der Mann noch flüchtig.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. © David Inderlied/dpa/Symbolbild

Eine Tankstellenmitarbeiterin hatte der Polizei mitgeteilt, dass ein Autofahrer nach dem Tanken davonfuhr, ohne zu bezahlen, wie es hieß. Als ihn ein Kradfahrer der Polizei entdeckte, flüchtete der Mann demnach mit hoher Geschwindigkeit über die Bundesstraße 54. Um ihn zu stoppen, stellte die Polizei auf seinem Fluchtweg einen Streifenwagen quer. Dort sei der mutmaßliche Tankbetrüger direkt auf die Polizistin zugefahren.

Zeugen des Geschehens werden aufgerufen, sich bei der Polizei Wuppertal (0202 2840) zu melden. Die Ermittlungen - auch zum Schusswaffengebrauch - werden aus Neutralitätsgründen durch das Polizeipräsidium Wuppertal geführt, wie es hieß.

© dpa
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