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Krieg in Nahost: Tausende demonstrieren friedlich in NRW

Auch an diesem Wochenende sind in Nordrhein-Westfalen wieder viele Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Krieg in Nahost zu protestieren. Nach Polizeiangaben blieb es ruhig.
Jüdisch-Palästinensische Friedensdemonstration
Teilnehmer einer jüdisch - palästinensischen Friedensdemonstration halten ein Transparent in die Höhe. © Roberto Pfeil/dpa

Mindestens 2000 Menschen haben am Sonntag in Köln bei einer jüdisch-palästinensischen Friedensdemonstration ein Ende der Gewalt in Nahost gefordert. Die Veranstaltung stand unter dem Motto «Solidarität mit allen Menschen, die vom Israel-Palästina-Krieg betroffen sind». Die Veranstalter hatten 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. Es seien aber etwa doppelt so viele gekommen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Organisatoren sprachen von 3000 Teilnehmenden.

Organisiert wurde die Demo von der Gruppe «Jews and Palestinians for Peace». Die beiden Organisatorinnen Kristina Bublevskaya und Zeynep Karaosman haben selbst jüdische beziehungsweise palästinensische Wurzeln. Sie betonten zuvor, auf der Seite der betroffenen Zivilistinnen und Zivilisten zu stehen. Die Stimmung bei der Kundgebung sei sehr gut, sagte eine Sprecherin auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. Man habe ausdrücklich auf Flaggen verzichtet. «Es gibt keine Lager, wir wollen Frieden.»

In Düsseldorf nahmen am Samstag mehr als 1000 Menschen an einer friedlichen propalästinensischen Demonstration teil. Auch der Zug durch die Innenstadt bis zum Landtag mit in der Spitze bis zu 1500 Teilnehmenden sei ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen, bilanzierte die Polizei. Man habe mehrere Anzeigen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und des Verdachts der Volksverhetzung gefertigt. Der Veranstalter hatte unter dem Motto «Stoppt die Aggression» rund 1000 Teilnehmer angemeldet.

Am Samstagmittag fand zudem eine Kundgebung im Düsseldorfer Zentrum mit rund 120 Teilnehmenden statt. Eine Anzeige wurde gefertigt. Laut dpa-Reporter handelte es sich um überwiegend in Deutschland tätige Mediziner mit palästinensischen Wurzeln, die ein Ende der Gewalt forderten. Eine dritte Versammlung mit 60 Personen in der Landeshauptstadt blieb laut Polizeibilanz ebenfalls ohne besondere Vorkommnisse.

In Münster kamen am Samstag 150 Menschen zu einer propalästinensischen Veranstaltung, die laut Polizei friedlich endete. Die Versammlung war auf eine Standkundgebung beschränkt worden, ursprünglich hatten der Anmelder einen Zug bis in die Innenstadt geplant. Beamte schrieben eine Strafanzeige, weil ein Redner die Terrororganisation Hamas in seinem Beitrag verherrlicht habe.

In Aachen versammelten sich 120 Personen zu einem Schweigemarsch für den Frieden «in Gedenken der Opfer im Nahen Osten». Personen, die nicht der Versammlung angehörten, versuchten Flyer mit mutmaßlich strafrechtlich relevantem Inhalt zu verteilen, was gestoppt und zur Anzeige gebracht wurde.

© dpa
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