Baumarkt-Unfall: Ermittlungen gegen Mitarbeiter eingestellt

Gut zweieinhalb Jahre nach dem tödlichen Unfall eines Rentners in einem Kölner Baumarkt hat die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen zwei Beschuldigte eingestellt. Die beiden Baumarkt-Mitarbeiter müssten Geldauflagen in vier- und fünfstelliger Höhe an gemeinnützige Einrichtungen zahlen, sagte ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Der Rentner war Ende 2019 in der Materialausgabe des Marktes von herabfallenden Rigips-Platten erschlagen worden.
Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin gegen zwei Mitarbeiter Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Nun sei das Verfahren mit Zustimmung des Kölner Amtsgerichts eingestellt worden, sagte der Sprecher. Zwar hätten die Beschuldigten die gestapelten Platten nicht ausreichend gesichert. Trotz der dramatischen Folgen liege der Grad dieser Pflichtverletzung jedoch noch in einem Bereich, der eine Einstellung als vertretbar und sachgerecht erscheinen lasse. Die Angehörigen des getöteten 69-Jährigen hätten keine Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

© dpa
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