Polizeipräsident: Lützerath-Räumung 2022 nicht mehr möglich

Der von Klimaaktivisten besetzte Ort Lützerath am Braunkohletagebau Garzweiler kann nach Ansicht der zuständigen Polizei in diesem Jahr nicht mehr geräumt werden. «Angesichts der benötigten Vorbereitungszeit von mehreren Wochen ist das Zeitfenster für einen verantwortungsvollen und fachlich gut vorbereiteten Einsatz im laufenden Jahr 2022 bereits geschlossen», sagte Aachens Polizeipräsident Dirk Weinspach dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Dienstag).
Vor Lützerath liegt ein großes gelbes X des Bündnisses "Alle Dörfer Bleiben". © David Young/dpa/Archivbild

In den Häusern von Lützerath, deren einstige Bewohner weggezogen sind, halten sich Aktivisten auf, die um den Ort «kämpfen» wollen. Die grün geführten Wirtschaftsministerien in Bund und NRW hatten Anfang Oktober mit dem Energiekonzern RWE einen auf 2030 vorgezogenen Kohleausstieg im Rheinischen Revier vereinbart. Fünf weitgehend verlassene Dörfer am Tagebau bleiben erhalten, Lützerath soll zur Kohlegewinnung aber abgebaggert werden.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Fußball news
Neuzugang: Bayerns Cancelo «absolut startbereit» vor Pokalspiel
Internet news & surftipps
Künstliche Intelligenz: ChatGPT-Erfinder wollen Texte von Maschinen erkennen
Internet news & surftipps
Foto-App: Snapchat steuert auf Umsatzrückgang zu - Aktie fällt
Internet news & surftipps
Strukturwandel: Bekommt das Saarland eine große Halbleiterfabrik?
Musik news
Volksmusik: Marianne und Michael planen Abschiedstournee
People news
ZDF-«Ostfrieslandkrimis»: Wie die Schauspielerin Picco von Groote zu ihrem Namen kam
Tv & kino
Nach Eklat: Andrea Riseborough kann Oscar-Nominierung behalten
Wohnen
Problem im Winter: Schimmelflecke durch sparsames Heizen: So wird man sie los