Ruhrgebiet soll sich auf Energiekrise vorbereiten

Unter dem Slogan «#besserbereit» soll in den kommenden Wochen eine Kampagne die Bevölkerung des Ruhrgebiets motivieren, sich auf Gas- und Stromausfälle im Winter vorzubereiten. Die über fünf Millionen Einwohnerinnen und Einwohner des größten Ballungsraums Deutschlands werden dabei etwa aufgefordert, Energie zu sparen, ausreichend Lebensmittelvorräte anzulegen und sich solidarisch zu verhalten. Geplant sind unter anderem Plakate und Anzeigen im Internet. Die Plakate mit Sätzen wie: «Wer zusammenhält, ist #besserbereit» oder «Damit wir nicht kalt erwischt werden» sollen von diesem Freitag an zu sehen sein.
Das Zählwerk in einem Gastzähler dreht sich. © Jens Büttner/dpa/Symbolbild

«Jeder kann seinen, ihren Beitrag leisten, besser durch die Krise zu kommen», sagte Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) am Montag in Essen. So könne etwa jeder mithelfen, möglichst wenig Gas und Strom zu verbrauchen. Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) sagte: «Jede eingesparte Kilowattstunde Gas oder Strom bringt uns besser durch diesen Winter.»

An der Kampagne beteiligen sich alle 53 Kommunen des Regionalverbands Ruhr. Ein in elf Sprachen übersetzter Flyer rät etwa, einen Lebensmittelvorrat nach und nach anzuschaffen und nicht «alles auf einmal». Pro Person wird die Bevorratung von 20 Litern Getränke empfohlen, was für zehn Tage reichen soll. Gekocht werden könne im Freien mit einem Campingkocher mit Gaskartusche.

© dpa
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