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Hochschulen-Streik: Beschäftigte wollen 10,5 Prozent mehr

Der Tarifstreit im Öffentlichen Dienst geht in eine neue Woche: Die Gewerkschaften haben Beschäftigte an zahlreichen Hochschulen zum Arbeitskampf aufgerufen. Sie fordern deutlich mehr Geld.
Bundesweiter Hochschulaktionstag
Eine Rolle Absperrband mit der Aufschrift „Streik“ liegt beim bundesweiten Hochschulaktionstag auf einem Tisch am Fritz-Förster-Platz. © Robert Michael/dpa

In zahlreichen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen sind Beschäftigte am Montag für mehr Geld in einen ganztägigen Warnstreik gegangen. Allein in Bochum nahmen rund 300 Menschen an einer Kundgebung teil, wie ein dpa-Fotoreporter berichtete. NRW-weit gab es nach Angaben einer Verdi-Sprecherin knapp 2000 Streikteilnehmer, darunter allein rund 700 in Bonn.

Landesweit sind im Tarifstreit des Öffentlichen Dienstes der Länder in den nächsten Tagen einschließlich Montag die Beschäftigten an 15 Hochschulen zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen, wie die Gewerkschaften Verdi und GEW mitteilten.

Unter dem Motto «Schluss mit prekärer Wissenschaft» waren zum Auftakt unter anderem in Bochum, Köln, Bonn, Münster und Bielefeld gemeinsame Kundgebungen von Gewerkschaften und Hochschulorganisationen geplant. Auswirkungen der Arbeitsniederlegungen wurden etwa in der Hochschulverwaltung und beim Gebäudemanagement erwartet. Professorinnen und Professoren sind als Beamte nicht Teil der Tarifauseinandersetzung.

Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes der Länder geht es um die Gehälter für bundesweit rund 1,1 Millionen Angestellte. Betroffen wären zudem rund 1,4 Millionen Beamte, auf die das Ergebnis üblicherweise übertragen wird. Die Gewerkschaften fordern 10,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 500 Euro mehr für alle Tarifbeschäftigten. Eine dritte Verhandlungsrunde ist ab dem 7. Dezember geplant.

In der vergangenen Woche hatte Verdi in dem Tarifkonflikt in Nordrhein-Westfalen vor allem Beschäftigte an den Unikliniken zu Warnstreiks aufgerufen. In den nächsten Tagen sind Warnstreiks mit Kundgebungen unter anderem in Gelsenkirchen, Köln, Wuppertal, Bielefeld, Münster, Dortmund und Duisburg geplant.

© dpa
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