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Groß und dick: Überdurchschnittliche Kürbisernte in NRW

Der Sommer 2023 war in NRW anfangs sehr sonnig. Später kam der Regen. Für Kürbisse waren das günstige Wachstumsbedingungen. Die Landwirte fahren eine gute Ernte ein, was auch Verbraucher freut.
Kürbisernte in NRW
Hokkaido-Kürbisse liegen nach der Ernte bereit. © picture alliance/dpa/Symbolbild

Ob zum Schnitzen für Halloween, für eine Suppe oder als Gemüse: Das Angebot an Kürbissen fällt in diesem Jahr reichhaltig aus. Angesichts günstiger Wetterbedingungen in NRW geht die Landwirtschaftskammer von einer überdurchschnittlichen Ernte aus.

Trockenes und warmes Wetter im Mai und Juni wirkte sich positiv auf Blütenentwicklung und Bestäubung aus. «Mit dem einsetzenden Regen ab Mitte Juli sind die Früchte dann auch in die vermarktungsfähigen Kalibergrößen gewachsen», sagte Kammersprecher Jan-Malte Wichern.

Bei den Speisekürbissen seien Angebot und Nachfrage vielfältiger geworden. Verbraucherinnen und Verbraucher probierten neben den gut etablierten Hokkaido-Kürbissen zunehmend auch andere Sorten wie Butternut-, Muskat- oder Spaghettikürbisse. Halloween-Schnitzkürbisse blieben im Oktober ein Klassiker.

Nach Einschätzung der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) ist der Hokkaido-Kürbis die meistangebaute Sorte. Auch weitere Sorten wie Butternut machten nennenswerte Anteile an der Anbaufläche aus. Genaue Daten zu den Kürbissorten gebe es allerdings nicht.

«Die Preise für Kürbisse sind im Vergleich zu anderen Gemüsearten recht stabil, schwanken aber auch etwas mit den Angebotsmengen», sagte AMI-Marktanalyst Claudio Gläßer der dpa angesichts starker Preisschwankungen in den Gemüseregalen im bisherigen Jahresverlauf.

Das Statistische Landesamt teilte vor kurzem mit, dass sich die Anbaufläche der Speisekürbisse in NRW zwischen 2013 und 2022 auf fast 1000 Hektar verdoppelt habe. Wie das AMI erklärte, stand NRW flächenmäßig knapp hinter Bayern auf Rang 2 der Bundesländer.

Die Wetterbedingungen seien in diesem Jahr regional sehr verschieden gewesen. Daten zur Anbaufläche und zur Ernte 2023 liegen noch nicht vor. Nach der Auswertung des Statistischen Landesamtes wurden im vergangenen Jahr gut 21.000 Tonnen Speisekürbisse in NRW geerntet. Das waren durch Trockenheit 14 Prozent weniger als 2021. Der Spitzenwert der vergangenen Jahre war 2016 mit rund 29.000 Tonnen.

© dpa
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