2000 Komparsen für «Manta Manta 2» gesucht

Kein Manta-Witz, sondern ernst gemeint: Eine Fortsetzung der Kult-Komödie «Manta, Manta» steht bevor. Für den Streifen werden in Nordrhein-Westfalen bereits Komparsen gesucht. Willkommen sind etwa Menschen, die nicht so sehr an ihrem Haupthaar hängen.
Til Schweiger (r) und Stefan Gabelhoff tunen einen Manta in einer Szene aus der Komödie «Manta, Manta». © Horst Ossinger/dpa

Friseurinnen, Rennfahrer und Strandbar-Gäste: Für eine Fortsetzung der Kult-Komödie «Manta, Manta» aus den neunziger Jahren werden in Nordrhein-Westfalen rund 2000 Komparsen und Kleindarsteller gesucht. Die Dreharbeiten zu «Manta Manta 2» seien von Mitte Juni bis Anfang August in Dortmund, Köln, Bad Driburg, Mettmann und Dormagen geplant, sagte der Mit-Inhaber der verantwortlichen Castingagentur, Gregor Weber, der Deutschen Presse-Agentur. Man suche nach Menschen, die an ein bis fünf Drehtagen zusammen mit den Stars des Streifens vor der Kamera stehen könnten.

«Eingeladen sind Männer und Frauen von 6 bis 80 Jahren aus ganz NRW. Hunderte Zuschauer, Presseleute und das Rennteam für ein spannendes Autorennen müssen gefunden werden», erläuterte Weber, der regelmäßig für derartige Großprojekte Komparsen rekrutiert. Zudem suche man Gäste «einer schicken Strandbar, in der es hübsche Bikinimädels sowie Partygäste im Strand- und Club-Outfit gibt». Auch spezielle Wünsche haben die Caster: Sie suchen weibliche und männliche DJs, Menschen mit Erfahrung im Kartfahren sowie waschechte Friseurinnen und Friseure - und Leute, «die sich vor laufender Kamera die Haare schneiden lassen».

Der Original-Film «Manta, Manta» erschien 1991 und verhalf dem Fuchsschwanz, dem namensgebenden Automobil und allerhand damit zusammenhängenden Klischees zum Kult-Status. Zugleich war es das Kinodebüt von Til Schweiger (58), der in der Ruhrgebietskomödie über eine Opel-Gang den Proll Bertie spielte. Tina Ruland (55) mimte die Frisörin Uschi. Auch Schauspieler Michael Kessler (54) war Teil des Ensembles. Dass es eine Fortsetzung geben könnte, ist seit geraumer Zeit im Gespräch. Im April hatte die Film- und Medienstiftung NRW in einer Mitteilung über geförderte Projekte erklärt, Schweiger werde Regie und Hauptrolle übernehmen.

Der Casting-Aufruf verrät nun noch ein wenig mehr, wie es weiter gehen soll: Bertie sei pleite, als Uschi wieder in sein Leben trete - der gemeinsame Sohn brauche seinen Vater. «Um über die Runden zu kommen, muss die Familie zu dem zurückkehren, was sie früher zerrissen hat - zum Rennsport», heißt es in dem Text. Schweiger, Ruland und Kessler seien im zweiten Teil wieder mit von der Partie.

Das Casting ist offen, kostenlos und online. Auf der Seite www.manta-casting.de können Interessenten ihre Daten und zwei aktuelle Fotos hinterlegen. Bewerbungsschluss ist am 16. Juni.

© dpa
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