Polizeipräsenz vor jüdischen Einrichtungen erhöht

Knapp zwei Wochen nach den Schüssen auf das Rabbinerhaus in Essen hat die Polizei ihre Präsenz vor vielen jüdischen Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen noch einmal erhöht. Vor der Synagoge in Hagen und vor anderen jüdischen Gebäuden standen am Mittwoch Beamte mit Schutzwesten und Maschinenpistolen. Der Schutz von jüdischen Gebäuden und Personen war unmittelbar nach dem Anschlag in Essen schon einmal erhöht worden. «Aufgrund der Gesamtentwicklung und der (...) Ermittlungsergebnisse» seien die Schutzmaßnahmen nun «landesweit angepasst» worden, hieß es am Mittwochabend aus dem NRW-Innenministerium. Zu Details äußerte sich das Ministerium mit Verweis auf Sicherheitsgründe nicht. Zuvor hatte die «Bild» online berichtet.
Polizeibeamte sichern Spuren an der Synagoge in Essen. © Justin Brosch/dpa/Archivbild

In der Nacht zum 18. November war in Essen auf das frühere Rabbinerhaus an der Alten Synagoge in der Innenstadt geschossen worden. Vier Einschusslöcher an einer Tür waren am Morgen entdeckt worden. Die Alte Synagoge gehört der Stadt und wird von der jüdischen Gemeinde nicht mehr für Gottesdienste genutzt.

© dpa
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