Gewerkschaft begrüßt geplante Verstaatlichung von Uniper

Die Gewerkschaft Verdi begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung, den Gasversorger Uniper fast komplett zu verstaatlichen. «Die Übernahme durch den Bund ist notwendig, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und sie ist im Sinne der Beschäftigten», sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz am Mittwoch in Berlin laut Mitteilung. Eine Insolvenz wäre ein unkalkulierbares Risiko für den Gasmarkt in Deutschland und die ganze Energie- und Wärmeversorgung.
Ein Angestellter trägt eine Mütze mit dem Verdi-Logo. © Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Die Übernahme sei der richtige Schritt, um das Unternehmen zu stabilisieren, ergänzte der Uniper-Konzernbetriebsratsvorsitzende Harald Seegatz. Uniper sei mit seinen rund 5000 Beschäftigten allein in Deutschland für die Energieversorgung systemrelevant und benötige dauerhafte Unterstützung. «Der Bund muss seine Beteiligung bei Uniper als langfristiges Engagement sehen», forderte Seegatz.

Die Bundesregierung, Uniper und der Uniper-Mehrheitseigentümer Fortum haben sich auf eine weitgehende Verstaatlichung von Uniper verständigt. Ein entsprechendes Stabilisierungspaket sehe eine Kapitalerhöhung und den Erwerb der Uniper-Anteile durch den deutschen Staat vor, berichtete Fortum. Danach soll der Bund etwa 98,5 Prozent der Anteile an Uniper besitzen.

© dpa
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