Wüst schließt Fracking zur Erdgasgewinnung in NRW aus

Trotz der Energie-Krise hat Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) die umstrittene Fracking-Methode zur Gewinnung von Erdgas in Nordrhein-Westfalen klar ausgeschlossen. «Fracking ist in einer Region,in der wir viel von unserem Trinkwasser aus oberflächennahen Wasserschichten holen, die beim Fracking durchstoßen werden müssten, nicht verantwortbar», sagte er der «Rheinschen Post» (Donnerstag).
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst spricht bei einer Pressekonferenz. © David Young/dpa/Archivbild

Beim Fracking wird Gas mit großem Druck und Chemikalien aus Gesteinsschichten gelöst. Wüst hat sich zwar stets skeptisch geäußert, diese Methode in NRW anzuwenden. Innerhalb seiner schwarz-gelben Vorgängerkoalition war das allerdings keine ausgemachte Sache.

Sein früherer Energieminister Andreas Pinkwart (FDP) hatte noch im Frühjahr eine «ergebnisoffene Prüfung» für heimisches Fracking gefordert als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine und Deutschlands Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen. Seine Amtsnachfolgerin Mona Neubaur (Grüne) hatte dagegen schon als Oppositionspolitikerin vor den Risiken gewarnt, mit Fracking das Grundwasser zu verunreinigen und Erdrutsche auszulösen.

© dpa
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