SPD hält Solarpflicht für Bestandsgebäude für kaum bezahlbar

27.06.2022 Die von der künftigen schwarz-grünen Koalition für Nordrhein-Westfalen ab 2026 geplante Solarpflicht auch auf Bestandsgebäuden könnte aus Sicht der oppositionellen SPD für Privatleute sehr teuer werden. Für den verpflichtenden Aufbau einer Solaranlage würden dann möglicherweise andere sinnvolle Energiesparmaßnahmen wie neue Pfannen oder Dämmungen liegengelassen, sagte SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty am Montag in Düsseldorf.

Solarpaneelen sind auf dem Dach eines Einfamilienhauses angebracht. © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Für private Neubauten soll gemäß schwarz-grünem Koalitionsvertrag die Solarpflicht ab dem 1. Januar 2025 gelten. Ab dem 1. Januar 2026 soll dann die Solarpflicht auch für Bestandsgebäude gelten, bei denen eine umfassende Dachsanierung durchgeführt wird.

Der Koalitionsvertrag gibt nach Worten Kutschatys auch keine Antwort darauf, wie etwa Vermieter von Mehrfamilienhäusern mit der Solarpflicht umgehen sollen. Diese würden dann plötzlich zu Stromanbietern und müssten ein Gewerbe anmelden. All das sei noch völlig ungeklärt. «Und was mir fehlt, ist die entsprechende finanzielle Unterstützung, die Förderzusage», sagte Kutschaty. «Das ist nicht zu Ende gedacht.»

© dpa

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