RWE zur Strompreisbremse: Eingriffe müssen befristet werden

Die von der Ampel-Koalition geplanten Eingriffe in den Strommarkt müssen aus Sicht von RWE-Chef Markus Krebber umsichtig gestaltet werden. «Kurzfristige Markteingriffe der Bundesregierung, wie etwa die Abschöpfung von sogenannten Zufallsgewinnen müssen deshalb so gestaltet werden, dass die Funktionsweise des Marktes und die Investitionsfähigkeit der Unternehmen unter allen Umständen erhalten bleibt», sagte Krebber der «Rheinischen Post» (Dienstag). Zudem müssten die Markteingriffe befristet sein.
Ein Gaszähler in einem privaten Haushalt. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Ampel-Koalition hatte am Sonntag ein drittes Entlastungspaket vorgestellt. Eine geplante Maßnahme ist, dass für einen gewissen Basisverbrauch von Strom ein vergünstigter Preis gelten soll. Für einen zusätzlichen Verbrauch darüber hinaus wäre der Preis nicht begrenzt. Finanziert werden soll die Preisbremse, indem übermäßige Gewinne auf dem Strommarkt abgeschöpft werden.

Krebber mahnte, dass nicht übersehen werden dürfe, dass ein großer Teil des Stroms im Voraus und über die Börse verkauft würde. «Der Anreiz für diese Termingeschäfte muss deshalb auf jeden Fall erhalten bleiben, sonst schütten wir das Kind mit dem Bade aus.»

© dpa
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