Uniper befürchtet zu harte Auflagen für Milliardenhilfen

Der mit Milliardenhilfe gestützte Energiekonzern Uniper befürchtet im Genehmigungsverfahren der EU-Kommission für das Stabilisierungspaket zu harte Auflagen. Aus Unternehmenskreisen hieß es am Mittwoch, dass Uniper nach der Krise ein Drittel seiner Ertragskraft verloren haben werde. Ziel müsse daher sein, dass Uniper darüber hinaus nicht im Kern weiter beschädigt werde. Es müsse klar sein, dass das Paket nicht nur Uniper, sondern vielen Menschen und dem europäischen Gasmarkt helfe. Eine Logik «großes Hilfspaket, deshalb große Auflagen» sei daher nicht gerechtfertigt und dürfte die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens stark verschlechtern, hieß es.
Der Schriftzug Uniper ist hinter einer Glasfassade zu lesen. © Federico Gambarini/dpa/Symbolbild

Die Bundesregierung, der Energiekonzern Uniper und der bisherige Uniper-Mehrheitseigentümer Fortum hatten sich im September auf ein Stabilisierungspaket für Uniper verständigt, das eine weitgehende Verstaatlichung vorsieht. Geplant ist neben einer Barkapitalerhöhung von acht Milliarden Euro unter anderem der Erwerb der Uniper-Anteile des finnischen Mehrheitsaktionärs Fortum durch den Bund. Eine außerordentliche Hauptversammlung am 19. Dezember soll genehmigtes Kapital in Höhe von weiteren bis zu 25 Milliarden Euro durch die Ausgabe neuer Aktien schaffen. Die Genehmigung des Stabilisierungspakets durch die EU-Kommission steht jedoch noch aus.

© dpa
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