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Deutschland-Schreck Asano ärgert den FC Augsburg

In einer Woche spielt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wieder gegen Japan. WM-Schreck Takuma Asano trifft beim Bochumer 2:2 in Augsburg doppelt - und ist trotzdem nicht ganz zufrieden.
FC Augsburg - VfL Bochum
Bochums Takuma Asano trifft das Tor zum Ausgleich 1:1. © Kolbert-Press/Christian Kolbert/dpa

Deutschland-Schreck Takuma Asano war «glücklich» über seine zwei Tore, aber rundum zufrieden verschwand der Spielverderber für den FC Augsburg nicht im Bochumer Mannschaftsbus. Der 28 Jahre alte Japaner glich am Samstag in der Fußball-Bundesliga beim 2:2 (1:1) zweimal für den VfL aus. «Ich habe getroffen. Wir haben auch gut gespielt, wir haben hundert Prozent gegeben. Aber ich bin nicht zufrieden mit einem Punkt», sagte Bochums Bester in den Stadion-Katabomben vor der ZDF-Kamera.

Asanos Doppelpack wird auch Bundestrainer Hansi Flick aufmerksam registriert haben. Bei der Weltmeisterschaft in Katar hatte der flinke Angreifer das so folgenschwere Siegtor bei Japans 2:1 im ersten Gruppenspiel gegen die deutsche Nationalmannschaft erzielt. Am kommenden Samstag kommt es in Wolfsburg in aller Freundschaft zur Neuauflage des Länderspiels Deutschland gegen Japan - und Asano wird wieder mit dabei sein.

Er traf vor 27 422 Zuschauern in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zum 1:1 und erzielte in der 64. Minute auch das Tor zum Endstand. VfL-Trainer Thomas Letsch haderte ebenfalls mit dem Ergebnis: «Wir waren die bessere Mannschaft.» Für die Gastgeber, die ebenso wie der VfL weiter auf den ersten Saisonsieg warten, waren die Offensivspieler Dion Beljo (35.) und Ermedin Demirovic (62.) erfolgreich. «Wir müssen anfangen, nicht so viele Tore zu fressen», klagte Demirovic. Neun Gegentore in den ersten drei Saisonspielen seien «in Summe zu viele», betonte auch Augsburgs Trainer Enrico Maaßen in seiner Spielanalyse.

Das Publikum in der Augsburger Arena sah beim Sommer-Comeback in Bayern eine von vielen kleinen Fouls und entsprechend zahlreichen Unterbrechungen zerhackte Partie. Flüssige Kombinationen und fußballerische Glanzmomente waren selten - aber es gab sie.

Maaßen hatte sich nach dem Verkauf von Nationalspieler Mergim Berisha an die TSG Hoffenheim und dem Ausfall von Sven Michel (Adduktorenzerrung) für «zwei wuchtige Spieler» im Sturm entschieden: Phillip Tietz und Beljo hatten auch einige gute Momente. Neuzugang Tietz sorgte mit einem Volleyschuss an die Latte für Raunen im Stadion (17.). Und 1,95-Meter-Mann Beljo bewies nach seinem ersten Saisontor beim 1:3 in München gegen den FC Bayern erneut seine Torjäger-Qualitäten.

Vor dem 1:0 legte der 21-Jährige den Ball erst nach links hinaus auf Demirovic. Dessen Flachpass in die Mitte schoss der 21-Jährige entschlossen ins Tor. Die Führung aber brachte der FCA nicht in die Pause. Der Grund: Asano. Nach einem wuchtigen Pfostenschuss von Maximilian Wittek landete der Ball über Umwege vor den Füßen des Japaners, der FCA-Torwart Finn Dahmen reaktionsschnell überwand.

Nach der Pause wiederholte sich im Grunde das Geschehen bei den Toren. Diesmal war es Demirovic, der nach einem Pfostenschuss von Beljo den Ball über die Linie drückte. Aber Asano wurde nach dem gerade verhallten Jubel der FCA-Fans prompt noch einmal zum Augsburger Spielverderber, als er nach einem Chip-Ball von Kevin Stöger ein zweites Mal traf. «Takuma kann eine Abwehr beschäftigen. Sein Problem ist eigentlich der Abschluss, aber heute hat er sich das Glück erarbeitet», lobte VfL-Coach Letsch den Mann des Spiels.

© dpa ⁄ Klaus Bergmann, dpa
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