Ineos will über Brunsbüttel Gas aus den USA bekommen

Der Chemiekonzern Ineos hat einen 20 Jahre laufenden Vertrag für Erdgaslieferungen aus den USA nach Deutschland unterschrieben. Pro Jahr sollen 1,4 Millionen Tonnen Flüssiggas (LNG) verschifft werden, Start soll 2027 sein, wie der britische Konzern am Freitag mitteilte. Ineos hat eine Tochtergesellschaft, die in Köln sitzt und früher ein Gemeinschaftsunternehmen von BP und Bayer war. Der Energieliefervertrag mit dem US-Lieferanten Sempra Infrastructure enthält einen unverbindlichen Teil, demzufolge die Menge um 0,2 Millionen aufgestockt werden kann.
Ein Schild mit der Aufschrift «Erdgas». © Stefan Sauer/dpa/Symbolbild

Genutzt werden soll das geplante Flüssiggas-Terminal in Brunsbüttel an der Nordsee. Hierfür hatte Ineos bereits im Sommer einen Vertrag für Regasifizierungskapazitäten unterschrieben. Firmenangaben zufolge werden beide Vereinbarungen «die dringend benötigte Versorgungssicherheit für Europa gewährleisten». Mit dem importierten Gas will Ineos den eigenen Bedarf und den seiner Kunden decken.

Das Volumen des Deals ist etwas niedriger als die in dieser Woche bekanntgewordenen Abkommen zwischen Katar und einem US-Unternehmen, in deren Rahmen ab 2026 pro Jahr bis zu 2 Millionen Tonnen verflüssigtes Erdgas (LNG) nach Brunsbüttel gebracht werden sollen. Diese Menge würde etwa drei Prozent des deutschen Jahresbedarfs decken.

© dpa
Weitere News
Top News
Sport news
Hockey: DHB-Sportdirektor: Mit WM-Titel «freudig in die Zukunft»
Internet news & surftipps
Technologie: KI-Hype um ChatGPT: «System kaum kritisch reflektiert»
Tv & kino
IBES 2023: Unerwartete Königin: Djamila Rowe gewinnt das Dschungelcamp
Tv & kino
Saarland: Rührende Freude bei Filmfestival Max Ophüls Preis
People news
Niederländisches Königshaus : Oranje-Prinzessin Amalia in der Karibik
Das beste netz deutschlands
Featured: DeepL Write: So nutzt Du die KI-Schreibhilfe für Texte
Das beste netz deutschlands
Featured: Chat GPT: So nutzt Du den KI-Bot von OpenAI
Reise
Flüge verspätet und gestrichen: Streik am Düsseldorfer Airport: Diese Rechte haben Reisende
Empfehlungen der Redaktion
Regional hamburg & schleswig holstein
Energiekrise: LNG aus Katar soll Deutschland ab 2026 helfen
Wirtschaft
Energieversorgung: Flüssiggas aus Katar soll Deutschland helfen
Regional hamburg & schleswig holstein
Energiewendeminister: Tobias Goldschmidt: Gibt kein unbedenkliches Erdgas
Wirtschaft
Neuer Energielieferant: Deutschland erhält Flüssiggas aus den Emiraten
Wirtschaft
Energie: Drittes LNG-Terminal - Baustart für weiteren Anleger
Regional hamburg & schleswig holstein
Katar: Habeck zu Abkommen für Flüssigerdgas: 15 Jahre ist super
Regional hamburg & schleswig holstein
Energie: Wilhelmshaven bekommt weiteres Terminal für Flüssigerdgas
Wirtschaft
Wilhelmshaven: Bundesregierung mietet weiteres Flüssiggas-Terminal