Warmer Empfang mit Applaus für BVB-Neuzugänge

Endlich ist der Kader nahezu komplett. Nach zwei Wochen mit einem Rumpfkader kann BVB-Trainer Edin Terzic auch auf seine Neuzugänge und Nationalspieler zurückgreifen. Viel Zeit bis zum Saisonstart bleibt nicht. Deshalb drückt der Coach sofort mächtig aufs Tempo.
Das Vereinlogo von Borussia Dortmund. © Bernd Thissen/dpa/Symbolbild

Sebastien Haller und Niklas Süle ließen sich viel Zeit und schrieben am Ende der schweißtreibenden Einheit geduldig Autogramme. Schon bei ihrem ersten Training für ihren neuen Club bekamen sie die große Erwartungshaltung an neuer Wirkungsstätte in Dortmund zu spüren. Mit viel Wohlwollen und tosendem Applaus verfolgten rund 1500 BVB-Fans jede Aktion der Zugänge. Auch die weiteren Verstärkungen Nico Schlotterbeck, Karim Adeyemi und Salih Özcan waren dicht umlagert.

Mit dem Eintreffen der Neuzugänge hat beim Revierclub die intensive Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Gleich bei ihrer ersten längeren Einheiten nach medizinischen Leistungstests am Wochenende waren sie bei hoher Taktzahl mächtig gefordert. «Die Zeit rennt, wir wollen keine Zeit verlieren und jeden Tag optimal zur Vorbereitung nutzen. Es ist gut, dass alle Jungs wieder da sind», sagte Trainer-Rückkehrer Edin Terzic, dem neben den Zugängen nun auch Nationalspieler wie Jude Bellingham, Julian Brandt, Thomas Meunier, Giovanni Reyna und Raphael Guerreiro zur Verfügung stehen.

Der Feinschliff für die kommende Saison, in der die bisher für gut 85 Millionen Euro verstärkte Borussia dem Serienmeister FC Bayern München mehr Paroli bieten will, soll im Trainingslager vom 15. bis 23. Juli in Bad Ragaz erfolgen. Terzic gab die Richtung vor: «Wir wollen guten und konstanten Fußball zeigen und unsere Fans begeistern - bei jedem Spiel.» Mit dem Leistungsstand der aus dem Urlaub zurückgekehrten Stars war der Fußball-Lehrer sehr zufrieden: «Die Jungs haben in der Pause Gas gegeben und waren sehr fleißig. Wir müssen keine Strafen verteilen.»

Auch potenzielle Wechselkandidaten wie Manuel Akanji, Thorgan Hazard und Guerreiro gehörten zur Trainingsgruppe und dürften ohne Fortschritte bei Vertragsgesprächen auch am Freitag mit in die Schweiz reisen. Die größte Wahrscheinlichkeit für einen Abschied gibt es bei Akanji. Der vertraglich bis Sommer 2023 an den BVB gebundene Abwehrspieler wurde zuletzt mit Inter Mailand in Verbindung gebracht. Ein lukrativer Transfer des Schweizer Nationalspielers könnte den Vizemeister zu weiteren Einkäufen animieren.

Mit Emre Can und Donyell Malen fehlten zwei angeschlagenen Profis am Montag beim Training. Terzic gab Entwarnung: «Wir sind guter Dinge, dass beide komplett mit uns ins Trainingslager fahren.» Ähnliches gilt für Rekonvaleszent Reyna, der bei der Einheit nur zu Beginn dabei war. «Wir wollen dafür sorgen, dass er wieder Vertrauen in seinen Körper bekommt. Deshalb verzichten wir bei ihm auf den einen oder anderen Tag Risiko», kommentierte Terzic.

© dpa
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