Leitsch kehrt zum Saisonauftakt mit Mainz nach Bochum zurück

Besser hätte es der Spielplan nicht einrichten können. Gleich zum Saisonauftakt reist Maxim Leitsch mit seinem neuen Club zum alten Verein. In Bochum hat er nach 14 Jahren Spuren und Freunde hinterlassen. Er und Mainz sind dennoch gewarnt.
Ein Spielball landet im Tor. © Tom Weller/dpa/Symbolbild

Schneller als gedacht kehrt Maxim Leitsch zurück zum VfL Bochum. Allerdings wird der Abwehrspieler des 1. FSV Mainz 05 erstmals seit 14 Jahren in einem anderen Trikot auf den Rasen des Ruhrstadions einlaufen. «Der Gang in die Gästekabine wird zwar ungewohnt sein, aber ich werde sie schon finden», sagte der 24-Jährige vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Vor den Augen seiner Familie hofft er auf einen netten Empfang. «Ich habe immer alles für den Verein gegeben und kann mir nichts vorwerfen. Der Wechsel war meine Entscheidung, weil ich diesen Weg gehen wollte», sagte der Defensivspieler. Er habe aus der eigenen Komfortzone herauskommen wollen.

Bochums Trainer Thomas Reis freut sich ebenfalls auf das Wiedersehen. «Ich bin gespannt, wie er begrüßt wird», sagte Reis: «Es wird auf jeden Fall eine besondere Situation und er wird sicher etwas angespannter sein als sonst.» Grundsätzlich werde er «Mainz aber sicher guttun».

Wie sein neuer Coach Bo Svensson, der am (heutigen) Donnerstag seinen 43. Geburtstag feiert, erwartet Leitsch einen heißen Tanz. «Bochum war letztes Jahr sehr heimstark, das hat sie ausgezeichnet. Wichtig ist, dass wir in dem Stadion von Anfang an da sind und gut in das Spiel hineinkommen, damit wir dort etwas mitnehmen», sagte Leitsch. In der abgelaufenen Saison ging Mainz sowohl in der Bundesliga als auch im Pokal in Bochum als Verlierer vom Platz. «Da kommt einiges auf uns zu. Das haben wir letzte Saison erlebt. Es ist nicht so einfach, in Bochum zu bestehen», sagte Svensson.

Dennoch geht er voller Zuversicht ins Match. «Wir müssen den Kampf annehmen, enge Situationen gewinnen, um ein Übergewicht zu bekommen», sagte der Däne. Die gute und lautstarke Stimmung der einpeitschenden Fans in der Arena soll seine Mannschaft nicht einschüchtern, vielmehr beflügeln. «Wir müssen uns darauf freuen, die geile Stimmung annehmen und die richtigen Lösungen finden. Es geht für uns darum, Phasen zu meistern, wo die Zuschauer da sind und es nicht so in unsere Richtung läuft», forderte Svensson.

© dpa
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