Bericht: Moukoko bleibt beim BVB - Vertrag bis Juni 2026

Das Rätselraten um Youssoufa Moukoko soll ein Ende haben. Laut «Bild» bleibt das Riesentalent beim BVB.
Dortmunds Youssoufa Moukoko gibt Anweisungen. © David Inderlied/dpa/Archivbild

Der monatelange Verhandlungspoker zwischen Youssoufa Moukoko und Borussia Dortmund soll beendet sein. Nach diversen ergebnislosen Gesprächsrunden und einem Ultimatum durch den Verein haben sich beide Seiten einem Bericht der «Bild»-Zeitung vom Donnerstag zufolge nun auf einen neuen Vertrag geeinigt, der bis Ende Juni 2026 gültig sein soll. Unterschrieben werden soll das neue Arbeitspapier noch vor dem Start der Borussen in die Restsaison der Fußball-Bundesliga an diesem Sonntag daheim gegen den FC Augsburg.

Letztendlich habe bei Moukoko die Vernunft gesiegt, hieß es in dem Bericht. Sportdirektor Sebastian Kehl hatte dem Teenager zuletzt allerdings auch demonstrativ eine Frist bis zum Bundesliga-Wiederbeginn gegeben. «Youssoufa kann dieses Angebot nun annehmen und sich zu Borussia Dortmund bekennen - oder die Wege werden sich trennen», hatte Kehl dem «Kicker» (Montag) gesagt. Laut Bild soll Moukoko neben einem üppigen Jahressalär auch noch ein üppiges Handgeld bekommen.

Der angeblichen Einigung mit dem 18 Jahre alten Nationalspieler waren unliebsame Schlagzeilen vorausgegangen. Medienberichte, wonach er eine Offerte des BVB über angeblich sechs Millionen Euro ausgeschlagen haben soll, empfand Moukoko als rufschädigend. «So eine Lüge über mich werde ich niemals akzeptieren», wetterte er: «Auch wenn ich noch jung bin, lasse ich mich in meiner Entscheidung über meine Zukunft nicht unter Druck setzen.»

Die wachsenden Spannungen schürten Spekulation über einen Abschied des Talents, der nach seinem Wechsel 2016 von St. Pauli ins Dortmunder Nachwuchsleistungszentrum diverse Torjäger-Rekorde aufgestellt und am 21. November 2020 einen Tag nach seinem 16. Geburtstag beim 5:2-Auswärtssieg seines Teams gegen Hertha BSC in der Bundesliga debütiert hatte. Neben den englischen Clubs FC Chelsea und Newcastle United soll auch der FC Barcelona interessiert gewesen sein.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Formel 1
Formel 1: Verstappen rast auf die Pole - Mercedes in Australien stark
Internet news & surftipps
Software: Twitter veröffentlicht in Teilen Empfehlungs-Algorithmen
People news
Leute: Grönemeyer: Wir sollten uns mit uns beschäftigen
Tv & kino
Fernsehen: Eine Erfolgsgeschichte - Das ZDF wird 60
Reise
Wandern im Elbsandsteingebirge: Trekkingsaison in der Sächsischen Schweiz beginnt
Musik news
Heiter bis wolkig: Tim Bendzkos neues Album «April» ist wechselhaft
Auto news
Saurier unter Strom: Mercedes-Klassiker G-Klasse kommt 2024 als E-Version
Internet news & surftipps
Digitaler Wandel: Scholz: Unverständnis für mangelnde Behörden-Digitalisierung