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Böttingers letzter «Kölner Treff»: «Nehme großen Schatz mit»

Sie gehört zu den bekanntesten TV-Talkern in Deutschland - jetzt hört Bettina Böttinger beim «Kölner Treff» auf. Für die Zeit danach hat die Journalistin schon viele Pläne.
Bettina Böttinger
Die Moderatorin Bettina Böttinger nach der Aufzeichnung der WDR Talkshow «Kölner Treff». © Henning Kaiser/dpa

Moderatorin Bettina Böttinger sieht ihrer letzten «Kölner Treff»-Sendung nach eigenen Angaben «mit bester Laune» entgegen. «Ich bin ganz sicher, dass es einfach toll wird. Selbstbestimmt zu gehen, gibt mir ein Gefühl von Freiheit», sagte die 67-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Köln. An diesem Freitag ist die Journalistin nach 17 Jahren zum letzten Mal in der WDR-Talkshow zu sehen (WDR-Fernsehen, 22.00 Uhr).

Insgesamt hatte Böttinger 30 Jahre lang freitagabends im WDR getalkt, zunächst in der Sendung «B.trifft...». «Es waren tolle 30 Jahre, aber man muss auch loslassen können», sagte sie. «Ich werde nicht in Rente gehen, ich höre nicht auf zu arbeiten und höre auch nicht auf mit Fernsehen.»

Mit ihrer Produktionsfirma werde sie den «Kölner Treff» auch weiterhin produzieren - das Moderatoren-Duo Susan Link und Micky Beisenherz bleibe an Bord. Gerade hat Böttinger eine Staffel ihrer neuen Sendung «Böttinger. Wohnung 17» abgedreht, zudem plant sie einen neuen Podcast. «Aber ich will auch nicht alles auf einmal machen. Ich war in den letzten Jahren sehr eng getaktet, daraus möchte ich ausbrechen.»

Auch privat hat die Moderatorin konkrete Pläne: «Ich möchte unbedingt Kraulen lernen, denn ich kann nur Brustschwimmen», sagte sie. «Außerdem möchte ich Italienisch lernen, weil ich gerne in Italien bin und dort nur radebrechend Essen bestellen kann.»

In den 30 Talk-Jahren hat Böttinger fast 5000 Gespräche mit Gästen geführt. «Das war für mich kein Job, sondern eine Tätigkeit, die mich mit Glück erfüllt hat», meinte die gebürtige Düsseldorferin. «Das ist ein großer Schatz, den ich mitnehme.» Es seien auch Verbindungen entstanden, die weit über das Berufliche hinausgingen.

In der Abschiedssendung am Freitag sind unter anderem Sänger Herbert Grönemeyer und Modedesigner Guido Maria Kretschmer zu Gast.

Am meisten fehlen werde ihr «der tosende Applaus des Publikums», sagte Böttinger. «Freitagabend war für mich immer ein Höhepunkt der Woche.» Dennoch werde sie nicht unter Entzug leiden. Sie freue sich auf die freien Wochenenden, denn samstags sei sie oft noch etwas angeschlagen von der Sendung am Vorabend gewesen.

Und noch etwas werde sie vermissen, fügte Böttinger augenzwinkernd hinzu: «Ich habe bisher das Glück, einmal in der Woche richtig gut frisiert zu sein - darum werde ich mich jetzt selber kümmern müssen.»

© dpa ⁄ Petra Albers, dpa
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