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Bahn sperrt in Ferien wichtige Strecken im Ruhrgebiet

Viele Reisende im Ruhrgebiet müssen in den kommenden Wochen auf Ersatzbusse umsteigen oder Umwege fahren. Die Bahn sperrt wichtige Verbindungen rund um Duisburg. Das hat auch im Fernverkehr große Auswirkungen.
Abriss einer Brücke der Autobahn A3
Der Abriss dieser Brücke der Autobahn A3 am Autobahnkreuz Kaiserberg führt in den Herbstferien zu massiven Verkehrseinschränkungen auf Straße und Schiene. © Christoph Reichwein/dpa

Die Bahn sperrt wegen Bauarbeiten an einer Autobahnbrücke von Freitagabend (21.00 Uhr) an mehrere wichtige Verbindungen zwischen dem westlichen Ruhrgebiet und dem Rheinland. Rund um Duisburg fährt zwei Wochen lang kaum ein Zug. Im Nahverkehr müssen viele Pendler auf Ersatzbusse umsteigen, im Fernverkehr werden Züge weiträumig umgeleitet - in großen Städten wie Düsseldorf, Essen und Bochum fahren dadurch deutlich weniger ICEs.

Hintergrund ist der Abriss einer Brücke im Autobahnkreuz Kaiserberg in Duisburg. Die Brücke der A3 führt über acht Bahngleise. Während Autos und Lastwagen auf verengten Spuren an der Baustelle vorbeifahren können, geht darunter im Bahnverkehr nichts mehr. Gleichzeitig will die Bahn rund um Duisburg mehrere Strecken modernisieren.

Bis zum 13. Oktober (21.00 Uhr) fahren rund um Duisburg deshalb Ersatzbusse. Im Fernverkehr plant die Bahn, viele Züge um das westliche Ruhrgebiet herumzuleiten. So sollen ICEs und ICs ab Dortmund über Wuppertal nach Düsseldorf oder direkt nach Köln fahren. Die Fahrzeit verlängere sich dadurch um 20 bis 40 Minuten, teilte die Bahn mit.

In Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr und am Düsseldorfer Flughafen hält während der Herbstferien kein einziger Fernzug. In Düsseldorf Hauptbahnhof, Essen und Bochum sollen zumindest einige ICEs und ICs halten.

Im Nahverkehr fallen zwischen Duisburg und Mülheim an der Ruhr alle Züge aus, ebenso zwischen Duisburg und Oberhausen. Zwischen Duisburg und Düsseldorf fährt nur die S1 - alle anderen Nah- und Fernzüge fahren dort nicht. Alles in allem haben die Sperrungen Auswirkungen auf ein gutes Dutzend Linien. Im Regionalverkehr sind das die Linien RE1 (RRX), RE2, RE3, RE5 (RRX), RE6 (RRX), RE11 (RRX), RE19, RE42, RE44, RB32, RB33, RB35 sowie die S-Bahn-Linie S1.

Statt der Züge werde es Ersatzbusse auf zwei Linien geben, kündigte die Bahn an. Auf der Linie SEV O fahren die Busse tagsüber alle zehn Minuten von Oberhausen über Duisburg nach Düsseldorf. Auf der Linie SEV E fahren Busse alle zehn Minuten zwischen Essen, Mülheim an der Ruhr, Duisburg und Düsseldorf.

Am Kreuz Kaiserberg kommt so viel Verkehr zusammen wie kaum irgendwo sonst im Ruhrgebiet - auf der Straße, der Schiene und im Wasser: 130 000 Fahrzeuge haben den Knoten von A3 und A40 laut Autobahn GmbH zuletzt pro Tag genutzt - Tendenz steigend.

Das Kreuz aus den 1960er Jahren ist ein neuralgischer Staupunkt und wird derzeit aufwendig modernisiert. Genau darunter fahren die Züge auf den beiden für das Ruhrgebiet wichtigen Ost-West-Verbindungen zwischen Duisburg und Dortmund. Auch ein für die Schifffahrt wichtiger Nebenkanal der Ruhr und mehrere kleinere Straßen verlaufen in dem Bereich.

Wer wissen will, wie man trotz der Zugausfälle und Umleitungen ans Ziel kommt, dem empfiehlt die Bahn die digitale Fahrplanauskunft.

© dpa
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