Jan Böhmermann gewinnt auch 2022 Deutschen Fernsehpreis

Satiriker Jan Böhmermann (41) kann einen weiteren Deutschen Fernsehpreis sein Eigen nennen. Der Moderator gewann die Auszeichnung am Dienstagabend in Köln in der Kategorie «Bestes Buch Unterhaltung» für das Skript zu seiner Show «ZDF Magazin Royale». Zusammen mit Böhmermann wurden auch seine Kolleginnen Hanna Herbst und Nora Nagel sowie sein Kollege Markus Hennig mit der Trophäe bedacht. Die «ZDF Magazin Royale»-Texter rund um Böhmermann hatten den gleichen Preis schon im vergangenen Jahr abgeräumt.
Jan Böhmermann, Satiriker. © Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Böhmermann sprach von einem «Déjà-vu» und schlussfolgerte, dass sein Team «offensichtlich nicht schlechter geworden» sei. «Das ist schon mal ganz gut», sagte er. «Letztes Jahr standen wir allerdings zwei Stunden lang in der Kälte hinter der Bühne.» Er finde es super, dass es nun eine «richtige Preisverleihung» gebe.

Böhmermann spielte damit auf das geänderte Konzept bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises an. Er wird 2022 an zwei aufeinanderfolgenden Gala-Abenden verliehen. Das Ganze wird dadurch entzerrt und die einzelnen Preisträger bekommen mehr Raum.

Am Dienstag wurden in der «Nacht der Kreativen» vor allem Jobs hinter der Kamera gewürdigt - etwa «Beste Regie», «Beste Kamera» und «Beste Ausstattung». Produziert wurde die Show im Studio Ehrenfeld in Köln - in dem normalerweise auch das «ZDF Magazin Royale» entsteht. Am Mittwoch folgt eine zweite Gala, konzipiert als große Primetime-Show.

Besonders erfolgreich am ersten Abend waren die Sky-Serie «Der Pass» und die ARD-Serie «Eldorado KaDeWe - Jetzt ist unsere Zeit», die jeweils zwei Preise einfuhren. «Der Pass» gewann in den Kategorien Regie (Cyrill Boss, Philipp Stennert) und Kamera (Philip Peschlow). «Eldorado KaDeWe - Jetzt ist unsere Zeit» setzte sich bei der Ausstattung (Petra Albert) und bei der Musik (Inga Humpe, Tommi Eckart, Matthias Petsche) durch.

In der Kategorie «Bestes Buch Fiktion» gewannen Magnus Vattrodt und Paul Mommertz für «Die Wannseekonferenz» (ZDF), bei «Bester Schnitt Fiktion» siegte Friederike Weymar für «Schneller als die Angst» (ARD). In der Show-Sparte konnten sich Johannes Spiecker für «Wer stiehlt mir die Show?» (ProSieben, «Beste Regie Unterhaltung») und Envy Peru sowie Bambi Mercury für «Viva la Diva - Wer ist die Queen?» (RTL, «Beste Ausstattung Unterhaltung») über Trophäen freuen. In der Information gewannen Katharina Schiele und Lucas Stratmann für «Kevin Kühnert und die SPD» (NDR, «Beste Kamera Information/Dokumentation») sowie Janine Dauterich für «Gladbeck» (Netflix, «Bester Schnitt Information/Dokumentation») Preise.

Der Deutsche Fernsehpreis wird seit dem Jahr 1999 für hervorragende TV-Leistungen verliehen. Getragen wird er von ZDF, Sat.1, ARD, Deutscher Telekom und RTL.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Sport news
Biathlon: Nach Dolls Strafrunde: Biathleten zum WM-Auftakt Sechster
Job & geld
BGH-Urteil: Patient kann vor OP auch auf Bedenkzeit verzichten
Games news
Featured: Dragon Ball Z: Kakarot – Ultra-Instinct freischalten, so geht’s
Das beste netz deutschlands
Featured: Galaxy Note20 Ultra vs. Galaxy S23 Ultra: Ein lohnendes Upgrade?
Games news
Featured: One Piece: Odyssey – die besten Mods aus der Community
Das beste netz deutschlands
Keinen Dienstleister nehmen: Darum sollten Sie Ihre Online-Verträge selbst kündigen
Auto news
Alkoholverbot in der Binnenschifffahrt: Der Kapitän muss zur Blutprobe
Das beste netz deutschlands
Featured: #Erdbebenhilfe: Vodafone unterstützt die Betroffenen der Katastrophe in der Türkei und Syrien