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1245 Taser-Einsätze der Polizei, meistens nur zur Drohung

Polizisten in NRW haben in diesem Jahr häufig zum Taser gegriffen - und ihr Gegenüber damit meistens schon so eingeschüchtert, dass sie nicht abdrücken mussten.
Polizeiwagen
Auf der Motorhaube eines Streifenwagens steht der Schriftzug «Polizei». © David Inderlied/dpa/Illustration

Polizisten in NRW haben in diesem Jahr bis Anfang Dezember 1245 Mal einen sogenannten Taser gezogen. Im Jahr 2022 gab es im gleichen Zeitraum nur 734 Einsätze der Elektroschockpistole. Wie das Innenministerium betont, reichte in den allermeisten Fällen die Drohung, den Taser auszulösen. Wirklich geschossen wurde demnach nur in jedem fünften Fall.

Konkret blieb es in diesem Jahr bei 1003 Einsätzen bei der Drohung (80,56 Prozent). Die Quote war fast die gleiche wie im Jahr 2022 (80,11 Prozent). Dass es insgesamt zu mehr Einsätzen mit dem Taser kam, liegt laut Ministerium daran, dass inzwischen eben auch mehr Polizisten damit ausgerüstet seien.

So gab es 2021 - damals wurde die Elektroschock-Pistole noch in lediglich vier Behörden getestet - nur 197 Einsätze. Ab 2022 wurde der Taser nach und nach in mehr Regionen verteilt, inzwischen sind es 18 von 47 Kreispolizeibehörden.

Im schwarz-grünen Koalitionsvertrag wurde festgehalten, dass man sich zunächst anschaut, wie es in den betreffenden Behörden läuft. Innenminister Herbert Reul (CDU) und die Gewerkschaften betonen immer wieder die deeskalierende Wirkung der Geräte.

© dpa
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