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Werder macht Verlust: Risiko «zahlt sich sportlich aus»

Das erste Geschäftsjahr nach der Bundesliga-Rückkehr schließt Werder Bremen mit einem Millionen-Minus ab. Auch deshalb wurden in diesem Sommer Spieler wie Niclas Füllkrug verkauft.
Werder Bremen
Präsident Hubertus Hess-Grunewald spricht auf der Mitgliederversammlung. © Carmen Jaspersen/dpa

Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat die erste Saison nach dem Wiederaufstieg mit einem Minus von 3,8 Millionen Euro abgeschlossen. Das gab Klaus Filbry am Sonntag als Geschäftsführer der ausgegliederten Profifußball-Gesellschaft Werder Bremen GmbH & Co KG aA bei der Mitgliederversammlung des Muttervereins bekannt.

«Nach dem Aufstieg standen wir bei unseren notwendigen Zielen - dem Verbleib in der Bundesliga und wirtschaftlicher Stabilität - vor der Frage, ob wir zugunsten des sportlichen Zieles ein überschaubares wirtschaftliches Risiko eingehen wollen. Das haben wir getan. Und das hat sich sportlich ausgezahlt», sagte Filbry.

Als Tabellen-13. schafften die Bremer in der vergangenen Saison den Klassenerhalt in der Bundesliga. In den Jahren zuvor waren sie durch die Coronakrise, den Bundesliga-Abstieg 2021 sowie einige entgangene Transfereinnahmen unter großen wirtschaftlichen Druck geraten. Wie sich der Bundesliga-Abstieg und die -Rückkehr auf die Zahlen des Geschäftsjahres 2022/23 auswirkten, schlüsselte Filbry bei der Versammlung genau auf.

Beim Umsatz (von 92,8 auf 115,3 Millionen Euro), beim Sponsoring (von 17,3 auf 30,7 Millionen) und bei den Medieneinnahmen (von 22,6 auf 38,2 Millionen) gab es demnach durch den Erstliga-Aufstieg erhebliche Zuwächse. Aber: «Beim Personalaufwand haben wir aufgrund des Aufstiegs einen Anstieg von 13,4 Millionen Euro. Hier fallen vor allem die Spielergehälter der Bundesliga-Mannschaft ins Gewicht», erklärte Filbry.

Werder hatte den Aufstiegskader im Sommer 2022 größtenteils zusammengehalten und mit Erstliga-Profis wie Jens Stage, Niklas Stark und Amos Pieper namhaft verstärkt. Transfereinnahmen gab es dagegen kaum.

Das änderte sich erst in diesem Sommer durch die Verkäufe von Niclas Füllkrug, Ilia Gruev oder Niklas Schmidt. «Vor dem Hintergrund der bereits erzielten Transfererlöse im laufenden Geschäftsjahr 2023/24 sind wir zuversichtlich, dieses Geschäftsjahr wieder mit einem positiven Ergebnis abzuschließen, dass den Fehlbetrag des abgelaufenen Geschäftsjahres mindestens ausgleicht», sagte Filbry.

© dpa
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