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Warnstreik führt zu eingeschränktem Winterdienst

Das Räumen von Straßen kann am Donnerstag mancherorts etwas länger dauern in Niedersachsen. Hintergrund ist ein Warnstreik. Am Morgen blieb die Lage vielerorts entspannt.
Warnstreik der Straßenwärter - Niedersachsen
Mitarbeiter der Straßenmeisterei stellen Barken zur Absperrung der Jann-Berghaus-Brücke auf. © Lars Penning/dpa

Wegen eines Warnstreiks im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder ist es zu Einschränkungen beim Winterdienst in Niedersachsen gekommen. Wie geplant seien ab Mitternacht alle Räumfahrzeuge von staatlichen Straßenmeistereien in der Garage geblieben, teilte ein Verdi-Sprecher am Donnerstagmorgen mit. Am Abend zuvor sei noch gestreut worden, sodass Verkehrschaos zunächst ausgeblieben sei, die Räumung durch private Räumdienste dauere am Morgen nur etwas länger. Nach Angaben der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr gibt es landesweit rund 1200 Beschäftigte bei 56 Straßenmeistereien.   

Auch die Polizeisprecher in verschiedenen Regionen Niedersachsens bestätigten, dass die Verkehrslage in der Nacht und am frühen Morgen trotz der Streiks verhältnismäßig entspannt geblieben sei. Zwei Brücken, Jann-Berghaus-Brücke und Huntebrücke, seien ebenfalls in Folge des Warnstreiks gesperrt worden. Dort bildeten sich am Morgen Staus.

Wie der Landkreis Lüchow-Dannenberg mitteilte, gab es im Landkreis am Morgen kleinere Verspätungen beim Schülerverkehr, einzelne Orte konnten aufgrund von glatten Straßen nicht angefahren werden.

In dem Tarifstreit geht es um die Gehälter für bundesweit rund 1,1 Millionen Angestellte. Betroffen wären zudem rund 1,4 Millionen Beamte, auf die das Ergebnis üblicherweise übertragen wird. Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Nachwuchskräfte sollen 200 Euro mehr erhalten und Auszubildende unbefristet übernommen werden.

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder hatte in der zweiten Verhandlungsrunde Anfang November deutlich gemacht, dass sie die Forderungen für viel zu hoch und nicht leistbar hält. Eine dritte Verhandlungsrunde ist ab dem 7. Dezember geplant.

Das winterliche Wetter hält auch am Donnerstag an. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ist weiterer Schneeregen in Niedersachsen möglich. Am Vormittag soll es stellenweise noch neblig sein, im weiteren Tagesverlauf dann wechselnd bis stark bewölkt. Schneeregen oder Schneeschauer sind laut DWD vor allem an der Nordsee und in Südniedersachsen möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen minus ein und ein Grad, auf den Inseln sind bis zu drei Grad möglich.

In der Nacht zu Freitag liegen die Tiefstwerte bei etwa minus fünf Grad, an den Küsten um den Gefrierpunkt. Auch am Freitag sind laut DWD einzelne Schneeschauer möglich. Die Temperaturen bleiben mit minus zwei bis zwei Grad winterlich.

© dpa
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