Schult führte die ansehnliche Spielweise des nun zweimaligen Champions-League-Siegers auch auf eine erfolgreiche Ausbildung zurück. «Die machen eine unglaublich gute Jugendarbeit, gute Arbeit in den Vereinen. Spanien ist in dem Sinne immer Vorbild», meinte Schult. Genauso habe aber auch Deutschland seine Qualitäten. «Beim Torwartspiel gucken alle auf Deutschland, das ist auch gut so, dass jede Nation etwas hat, wo man gut drin ist und dass man auch über den Tellerrand hinausschauen muss, um sich andere Sachen anzueignen.»
Sie hoffe, dass der spanische Frauenfußball aus Barças «begeisterungswürdigem» Finalsieg Kraft schöpfe, denn «auch in der spanischen Liga ist noch nicht alles professionell», sagte Schult. Dort werde teilweise noch auf Kunstrasen gespielt, «was in Deutschland nicht der Fall ist.»