Viele Züge im Norden fahren wieder, aber Geduld nötig

22.02.2022 Die Schäden der Sturmtiefs, die in den vergangenen Tagen durch Norddeutschland zogen, sind auf den Strecken der Deutschen Bahn weitgehend beseitigt. Dennoch bleibt noch einiges zu tun. Das hat weiter Auswirkungen auf die Fahrpläne.

Eine Anzeigentafel am Cottbuser Bahnhof, wo alle Züge noch planmäßig fahren. © Frank Hammerschmidt/dpa/Archivbild

Obwohl nach den Sturmtiefs bereits viele Bahnstrecken freigeräumt sind und wieder deutlich mehr Züge fahren, ist mancherorts im Norden weiterhin Geduld gefragt. So komme es auf mehreren Strecken aufgrund der Unwetterschäden noch bis mindestens Mittwoch weiterhin zu Beeinträchtigungen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Dienstag in Hamburg.

«Im Fernverkehr haben wir zwischen Hamburg und Hannover noch Behinderungen. Dort haben wir in Richtung Norden ein Gleis frei und in Richtung Süden wird über Bremen umgeleitet.» Im Fernverkehr verspäteten sich am Dienstag die Züge zwischen Hamburg und Hannover um etwa eine Stunde. Einzelne Halte auf der Strecke - wie Celle, Lüneburg und Uelzen - konnten entfallen. Die Sprecherin ging aber davon aus, dass die Strecke noch in dieser Woche wieder zweigleisig befahrbar sein wird. «Vielleicht sogar schon am Mittwoch. Hoffen wir mal, dass uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht.»

Die Schnellzüge zwischen Stralsund und Karlsruhe mit eigentlichen Halten auch in Hamburg, Hannover, Kassel und Frankfurt/Main wurden für den Abschnitt Hamburg - Karlsruhe komplett gestrichen. Zudem müsse bei den übrigen Zügen des Fernverkehrs mit einer sehr hohen Auslastung gerechnet werden.

Zwischen Hamburg und Bremen gab es wegen Schäden an den Gleisen im Regionalverkehr noch erhebliche Verspätungen und einzelne Zugausfälle, wie die Eisenbahngesellschaft Metronom mitteilte. Zwei Haltestellen im Hamburger Umland - Hittfeld und Klecken - konnten zudem noch nicht wieder angefahren werden. Auf der Strecke Hamburg - Lüneburg mussten Reisende ebenfalls weiterhin Verspätungen einplanen, obwohl die Regionalzüge weitgehend wieder fahren konnten. Zwischen Uelzen und Bienenbüttel fuhren Ersatzbusse.

In Schleswig-Holstein dagegen rollten nach Angaben der Deutschen Bahn die Züge wieder weitgehend ohne Ausfälle und größere Einschränkungen. «Schleswig-Holstein ist in Ordnung. Da kann es hier und da noch zu einer Verspätung kommen, aber wir haben hier keine gesperrten Strecken mehr», sagte die Sprecherin.

© dpa

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