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Start von Sonnenobservatorium «Sunrise III» geglückt

Das Sonnenteleskop «Sunrise III» soll in den kommenden Tagen den Stern genauer untersuchen. Forscher aus Göttingen fiebern den Ergebnissen entgegen.
Das Sonnenobservatorium «Sunrise III» ist erfolgreich zu seiner Beobachtungsmission gestartet. (Archivfoto) © Swen Pförtner/dpa

Das Sonnenobservatorium «Sunrise III» vom Max-Planck-Institut in Göttingen ist erfolgreich zu seinem Forschungsflug gestartet. Es war am frühen Morgen an einem Heliumballon befestigt vom Space Center in der nordschwedischen Stadt Kiruna abgehoben. «Wir sind wahnsinnig erleichtert, dass der Start heute geglückt ist und bisher alles reibungslos läuft», sagte Andreas Korpi-Lagg vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen. Bereits im Laufe des Tages hatte die «Sunrise III» ihre endgültige Flughöhe von mehr als 35 Kilometern erreicht und funktionierte ohne Probleme.

In den kommenden Tagen soll das Observatorium eine etwa 2.000 Kilometer dicke Schicht der Sonne beobachten, in der es dynamische Magnetfelder und heiße Plasmaströme gibt. «"Sunrise III" wird uns helfen, die dynamischen Vorgänge in der Sonnenatmosphäre besser als je zuvor zu verstehen», sagte der Leiter der Mission Sami K. Solanki. Ende Mai und Anfang Juni wurden Startversuche aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen abgesagt oder abgebrochen. 

Ohne eigenen Antrieb soll der Ballon in nächsten fünf bis sieben Tagen über den nördlichen Atlantik schweben. Da die Sonne zu dieser Zeit am Polarkreis nicht untergeht, kann die «Sunrise III» rund um die Uhr Messdaten aufzeichnen. In der großen Höhe wird ihre Sicht kaum durch Luftturbulenzen getrübt und sie kann die ultraviolette Strahlung der Sonne besser messen. Zeitgleich richten zehn bodengebundene Teleskope auf der ganzen Welt und vier Raumsonden ihre Blicke auf die Sonne und unterstützen so die Mission. Landen soll die «Sunrise III» dann schließlich im Norden Kanadas. Ihre beiden Vorgängermodelle lieferten auf ihren Flügen 2009 und 2013 bereits wichtige Daten für die Forschung. 

© dpa
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