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Städte bieten Kältehilfen für Wohnungslose an

Die Temperaturen fallen und für Menschen ohne Wohnung stehen harte Wochen an. Die Städte in Niedersachsen bereiten sich mit speziellen Angeboten darauf vor.
Kältehilfe in Berlin
Ein Obdachloser hält einen Becher Tee in der Hand. © Christophe Gateau/dpa

Der Winter steht vor der Tür und bereits jetzt wird es in Niedersachsen nachts richtig kalt. Wer auf der Straße lebt und keine Unterkunft hat, den trifft es besonders hart. In vielen Städten gibt es deshalb Angebote. Die Stadt Osnabrück stellt beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst katholischer Männer Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose zur Verfügung. Dabei werden leerstehende Häuser und Wohnungen für den Übergang als Unterkunft genutzt. Nach Angaben der Stadt leben in Osnabrück momentan etwa 85 Menschen auf der Straße.

In Braunschweig bietet der Tagestreff «Iglu» von der Diakonie Obdachlosen Essen und Trinken an. Außerdem können sie sich dort waschen und duschen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Bahnhofsmission geben heiße Getränke und kleine Snacks heraus. An wechselnden Orten in der Innenstadt bieten die Malteser und das Netzwerk «Gemeinsam für Braunschweig e.V.» warme Suppe an. In Hildesheim leben nach Schätzungen der Stadt zwischen 20 und 30 Menschen auf der Straße. Im Tagestreff «Lobby» können sie ein Frühstück erhalten. Außerdem besteht dort die Möglichkeit zu duschen und sich zu waschen. Die Bahnhofsmission öffnet in der kalten Jahreszeit bereits um 6.00 Uhr. Darüber hinaus können sich Bürger über eine Telefonnummer an die Stadt wenden, wenn sie eine wohnungslose Person in Not kennen oder auf der Straße beobachtet haben.

In Hannover sind bei kalten Temperaturen wieder die Kältebusse unterwegs. Sie bieten an wechselnden Orten eine Aufwärmmöglichkeit, warmes Essen aber auch eine medizinische Grundversorgung an. «Für den kommenden Winter wollen wir obdachlose Menschen mit neuen und bewährten Angeboten unterstützen», sagte Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne). Ab Mitte November sollen Betroffene von Streetworkern gezielt in ihrer Muttersprache angesprochen und über lokale Angebote informiert werden. Bei Außentemperaturen unter drei Grad dürfen Obdachlose außerdem in der U-Bahn-Station Kröpke in der Fußgängerzone übernachten.

Überall seien gerade im Herbst und im Winter vermehrt Streetworker unterwegs, die sich um die Sorgen und Nöte der Menschen auf der Straße kümmern. Sie informieren auch über die schon vorhandenen Angebote in der Nähe.

© dpa
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