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Siemens feiert Jubiläum und holt Conti-Beschäftigte

Das Siemens-Bahntechnikwerk in Braunschweig feiert großes Jubiläum mit prominenten Gästen. Eine zentrale Botschaft dabei ist, dass es dem Standort wegen der hohen Nachfrage gut geht. Das eröffnet sogar Perspektiven für Beschäftigte andere Unternehmen.
Roland Busch
Konzernchef Roland Busch spricht zum 150-jährigen Bestehen des Siemens- Mobility-Werks in Braunschweig. © Michael Matthey/dpa

Zum 150-jährigen Bestehen des Siemens- Mobility-Werks in Braunschweig hat Konzernchef Roland Busch die Bedeutung des Standorts für das Unternehmen und den Bahnverkehr insgesamt hervorgehoben. «Braunschweig hält das Transportwesen und die Wirtschaft weltweit am Laufen», sagte der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG bei einem Besuch in der niedersächsischen Stadt. Niemand entwickele Schienenverkehr so innovativ wie sie, sagte er in Richtung der rund 4000 Mitarbeiter aus 46 Nationen.

Während der Feierlichkeiten zum Jubiläum verkündete der Siemens-Chef, dass in den kommenden fünf Jahren bis zu 100 Beschäftigte aus dem nahen Continental-Werk in Gifhorn eine Perspektive bei Siemens Mobility angeboten werde. Eine entsprechende Absichtserklärung sei von beiden Unternehmen unterzeichnet worden, sagte Busch. Der Automobilzulieferer Continental hatte im Juli angekündigt, sein defizitäres Werk in Gifhorn bis Ende 2027 schließen zu wollen.

Der Siemens-Standort Braunschweig ist nach Unternehmensangaben der weltweit größte und älteste Fertigungs- und Entwicklungsstandort für Bahnsignal- und Bahnautomatisierungs-Technologien. Aufgrund der hohen Nachfrage für diese Bereiche werde qualifiziertes Personal benötigt, sagte Andre Rodenbeck aus dem Vorstand bei Siemens Mobility. Nach ersten Schätzungen gehe man davon aus, dass es für bis zu 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei entsprechender Eignung eine Beschäftigungsperspektive gebe.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) sprach von einem positiven Signal mit Blick auf die Transformation. Von den 900 Beschäftigten, die bis 2027 nicht mehr bei Conti arbeiten werden, gibt es Lies zufolge schon 600 Leute mit neuer Perspektive. «Dazu hat Siemens heute mit 100 Arbeitsplätzen erheblich beigetragen», sagte der SPD-Politiker. Er sei überzeugt, dass es dies auch für die übrigen Conti-Beschäftigten gelingen kann.

Um den Ausblick in die digitale Zukunft des Bahnverkehrs zu demonstrieren, ließen die Organisatoren Bundesverkehrsminister Volker Wissing eine Weiche über ein Tablet steuern. Mit Blick auf die momentanen Haushaltsprobleme des Bundes sagte der FDP-Politiker, dass sich die geplante Sanierung wichtiger Bahnstrecken nicht verzögern werde. «Für uns im Infrastrukturbereich ist klar, dass wir die drängendsten Dinge gegebenenfalls vorziehen müssen, und da gehört für uns die Sanierung des Kernnetzes der Deutschen Bahn ganz klar dazu», sagte Wissing.

© dpa
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