Weiterer Teil der Nordmole in Bremerhaven eingestürzt

Die Nordmole in der Bremerhavener Außenweser kommt nicht zur Ruhe: Am Dienstagmorgen stürzte ein weiterer Teil des Bauwerks ein, wie ein Sprecher der Hafengesellschaft Bremenports sagte. Die Ursache für die erneute Absenkung eines rund 50 Meter langen Teils des Bauwerks sei noch unklar.
Der schief stehenden Moleturm. © Sina Schuldt/dpa/Archivbild

Am Montag hatte der für bis zu drei Wochen angesetzte Rückbau des Nordmolenkopfes begonnen, der sich in der Nacht zum 18. August abgesenkt hatte. Ein Zusammenhang der Arbeiten mit der erneuten Havarie sei «spekulativ», sagte der Sprecher. Auswirkungen auf die Schifffahrt habe der neue Abbruch nicht.

Durch das Absacken des vorderen Teils der Mole im August war das darauf stehende Leuchtfeuer in Schieflage geraten. Der Turm mit dem markanten roten Haupt hatte deswegen bundesweit für Aufsehen gesorgt. Inzwischen ist er abgebaut. Das Molenfeuer hatte die Einfahrt zur Geeste seit mehr als 100 Jahren markiert.

Der Sprecher sagte, es müsse nun entschieden werden, welche zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet werden. Das Ziel sei, einen sicheren Zustand der Mole und der Einfahrt für die anstehende Sturmflutperiode herzustellen. Nach den ursprünglichen Plänen sollte Anfang Oktober ein temporäres Leuchtfeuer vor dem Molenkopf installiert werden.

© dpa
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