«Richtungsweisende Gespräche»: Füllkrug-Zukunft offen

War es das letzte Spiel für Angreifer Niclas Füllkrug bei Werder Bremen? Die sportliche Zukunft des Torschützenkönigs ist weiter offen. Bald sollen Gespräche stattfinden.
1. FC Union Berlin - SV Werder Bremen
Bremens Niclas Füllkrug wurde mit der "Torjägerkanone" ausgezeichnet. © Soeren Stache/dpa

Ob Bundesliga-Torschützenkönig Niclas Füllkrug auch in der nächsten Saison weiter für Werder Bremen trifft oder den Club wechselt, bleibt auch nach dem Ende der Saison weiter offen. Der 30-Jährige kündigte am Samstag nach dem 0:1 der Bremer bei Union Berlin den zeitnahen Dialog mit dem Club an.

«Ich hoffe, es wird jetzt richtungsweisende Gespräche geben», sagte der Nationalspieler der ARD-«Sportschau». «Da bin ich ganz offen und lasse mich drauf ein. Dann schauen wir mal, in welche Richtung das geht.» Er fühle sich in Bremen sehr wohl.

Auch Werders Profifußball-Leiter Fritz hatte unter der Woche gesagt, dass noch alles offen sei. Seit Wochen befinden sich die Werder-Bosse mit ihrem wichtigsten Spieler im Austausch. Klar ist, dass das Gehalt des Torjägers deutlich aufgestockt werden müsste, nachdem Füllkrug in der Vergangenheit schon einmal aus eigenen Stücken auf Gehalt verzichtet hatte, um dem finanziell angeschlagenen Club zu helfen.

Durch seine 16 Saisontreffer und seinen Aufstieg zum Nationalspieler hat sich Füllkrug in den Fokus anderer Vereine gespielt. Auch Sturmkollege Marvin Ducksch, der zwölf Tore in dieser Spielzeit erzielte, kann dank einer Ausstiegsklausel in seinem Vertrag in diesem Sommer wechseln. Ein Abgang von mindestens einem der Angreifer gilt als wahrscheinlich.

Einen Platz für die Torjägerkanone habe sich Füllkrug noch nicht überlegt, sagte der Nationalstürmer. «Aber ich werde schon ein Plätzchen finden.» Gemeinsam mit RB Leipzigs Christopher Nkunku hatte er am Samstag die Torjägerkrone der Saison 2022/23 in der Fußball-Bundesliga gewonnen. Beide kamen nach dem letzten Spiel auf 16 Tore. «Ich glaube, dass ich auch ein klassischer Torjäger bin. Deswegen ist das eine Auszeichnung, die mich stolz macht», sagte Füllkrug.

Dass er sich den Titel mit Nkunku teilen muss, gefiel ihm nicht ganz so gut. «Es kitzelt mich schon ein bisschen», wurde er vom Magazin «Kicker» zitiert. Füllkrug hatte einige Partien wegen Wadenproblemen aussetzen müssen. «Es war nervig, zu sehen, wenn andere treffen - und ich kann nicht nachziehen».

Als Tabellen-13. hat Werder am Samstag die Saison beendet. Der Rang ist laut Füllkrug «für einen Aufsteiger definitiv respektabel», sagte er und fügte hinzu: «Wir sind in keiner Phase komplett in der Tabelle abgerutscht, weil wir unsere Spiele gewonnen haben, wenn es eng wurde.»

© dpa
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