Stadtverwaltung legt Konzept für Innenstadt der Zukunft vor

06.07.2022 Mehr Grün, unterirdische Regenwasserspeicher und kein Parken am Straßenrand mehr in der City - Hannover will seine Innenstadt lebenswerter und klimaneutral machen. Dem Rat sei ein Gesamtkonzept zur Entwicklung der Innenstadt vorgelegt worden, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Die Ratsgremien sollten das Konzept in den kommenden Monaten beraten. Ziel sei, im Herbst zu Beschlüssen zu kommen. «Wir haben ein Konzept, wir haben Mittel eingeworben, wir haben die ersten Projekte bereits konkretisiert - nun brauchen wir noch den politischen Beschluss», sagte Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay.

Das Rathaus Hannover bei regnerischem Wetter. © Demy Becker/dpa/Archivbild

Der Grünen-Politiker betonte: «Hannover ist auf dem Weg zur autofreien Innenstadt. Gemeinsam schaffen wir die Grundlagen für eine City zum Leben und Genießen.» In den vergangenen beiden Jahren seien Fördermittel von rund 20 Millionen Euro gewonnen worden. Auch angesichts einer angespannten Finanzlage dürfe die Neuaufstellung der Innenstadt nicht verzögert werden: «Jetzt zu zögern würde bedeuten, morgen im Hintertreffen zu sein.» Stadtbaurat Thomas Vielhaber sagte, das Konzept umfasse die Innenstadtentwicklung Hannovers bis 2035. Bis dahin soll Hannover demnach klimaneutral sein, die Innenstadt soll krisenresistenter werden.

Zum Konzept zählt, mehr Sitzmöglichkeiten zu installieren und Pflanzen aufzustellen. Bäume sollen gepflanzt werden, außerdem soll Raum für Spiel-, Kunst- und Freizeitangebote entstehen. In der Frage der Mobilität steht die Erreichbarkeit mit allen Verkehrsmitteln im Mittelpunkt - ohne mehrspurige Straßen in der City. Der Radverkehr soll gestärkt und mit dem Veloroutennetz verknüpft werden. Das Auto werde «mehr und mehr aus dem Erscheinungsbild der Innenstadt verschwinden», kündigte Onay kürzlich an.

Um zu erfahren, was die Menschen sich wünschen, wurde vor gut einem Jahr ein Innenstadtdialog gestartet - etwa mit einer Befragung und sogenannten Experimentierräumen im vergangenen Sommer, als mehrere Straßen für Autos gesperrt wurden. Dafür gab es Kultur, Natur und Sport.

© dpa

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