Kranzniederlegungen und Kundgebungen am Antikriegstag

«Nie wieder Krieg»: In zahlreichen Städten Niedersachsens und in Bremen sind Menschen zusammengekommen, um für Frieden, Freiheit und gegen den Krieg einzustehen. Im Mittelpunkt stand vor allem eines.
Ein blauer Luftballon mit dem Symbol einer weißen Friedenstaube wird getragen. © Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Mit Kranzniederlegungen, Kundgebungen und Gedenkmärschen gegen Waffengewalt: Im Gedenken an die Opfer und als Zeichen gegen den Krieg haben Gewerkschaften und Friedensgruppen in Niedersachsen und Bremen einen Antikriegstag organisiert. So gab es nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Donnerstagmittag eine Kranzniederlegung in Bremerhaven.

«Wir wollen nicht nur erinnern, sondern angesichts des Krieges in der Ukraine auch mahnen, Kriege sind barbarisch. Jeder im Krieg getötete Mensch ist ein Opfer zu viel», sagte der Bremerhavener DGB-Stadtverbandsvorsitzende Sascha Kuntzmann. Auch in Hannover begannen Antikriegveranstaltungen, am Abend sollten weitere Kundgebungen und Gedenkmärsche unter anderem in Aurich, Delmenhorst, Bremen und Salzgitter folgen.

Der DGB hatte den Antikriegstag 1957 ins Leben gerufen. Er soll an den Überfall Deutschlands auf Polen am 1. September 1939 erinnern, mit dem der Zweite Weltkrieg begann. Jedes Jahr beteiligen sich zahlreiche Städte in ganz Deutschland an der Aktion.

In diesem Jahr gehe es nicht nur gegen Krieg, Gewalt, Hass und Vertreibung, sondern vor allem um den russischen Angriffskrieg in der Ukraine, teilte der DGB mit. «Mit dem verbrecherischen Überfall der russischen Armee auf die Ukraine ist der Krieg zurück in Europa. Die Waffen müssen endlich schweigen – überall auf der Welt», sagte Margarete Wille, die stellvertretende DGB-Stadtverbandsvorsitzende aus Hannover.

Demokratie, Frieden und Freiheit seien keine Selbstverständlichkeit, dies sei am Ukraine-Krieg wieder besonders sichtbar geworden. «Jeder Krieg ist ein Angriff auf die Menschheit und die Menschlichkeit», sagte die DGB-Stadtverbandsvorsitzende Nicola Lopopolo.

© dpa
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