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Polizei gibt Tipps für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Der Herbst ist oft dunkel und nass - das birgt für Verkehrsteilnehmer Gefahren. Doch es gibt Möglichkeiten, Unfällen vorzubeugen. Die Polizei gibt Tipps.
Verkehr
Regentropfen liegen auf einer Windschutzscheibe. © Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild

Bei der landesweiten Aktion «Sichtbarkeit = Sicherheit» gibt die Polizei in Niedersachsen Verkehrsteilnehmern Tipps, wie sie sich vor Unfällen im Herbst schützen können. Denn in der kälteren und dunkleren Jahreszeit sind Fußgänger und Radfahrer schlechter zu sehen, da es auch oft neblig ist. Zudem sind die Bremswege etwa durch Glätte länger.

Bei Dunkelheit und Dämmerung sollte grundsätzlich das Licht an Fahrzeugen eingeschaltet sein, das beugt Unfällen vor, wie die Polizei in Lüneburg kürzlich mitteilte. Fußgänger und Radfahrer sind besser zu sehen, wenn sie helle Kleidung mit reflektierenden Flächen und Streifen tragen. Reflektierende Schulranzen helfen Autofahrern ebenfalls, Kinder früh zu erkennen.

Wichtig ist laut der Polizei auch, dass die Beleuchtung an Fahrrädern funktioniert und alle Reflektoren vorhanden sind. Ein blinkendes Fahrradlicht ist nicht erlaubt. E-Scooter-Fahrer sollten eine Warnweste und einen Helm tragen und bei Glätte den E-Scooter lieber stehen lassen.

Niedrigere Temperaturen können zu überfrierender Nässe und Fahrbahnglätte führen. Herbstlaub sowie Fahrbahnverschmutzungen durch landwirtschaftliche Fahrzeuge sorgten zusätzlich für rutschige Straßen, warnte die Polizei. Denn Treckerreifen hinterlassen beim Abbiegen von Ackerflächen auf Straßen Erd- oder Lehmklumpen. Kürzer werdende Tage und Nebel schränken zudem die Sichtweite ein.

Die Polizei rät deshalb, langsamer zu fahren und einen größeren Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen einzuhalten. Bei Nebel gilt demnach die Faustformel: Sichtweite ist gleich Geschwindigkeit. Beträgt die Sicht weniger als 50 Meter darf die Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden. Der Abstand zwischen zwei Leitpfosten auf Landstraßen beträgt 50 Meter.

Nachts und bei Dämmerung kommt es zudem häufiger zu Wildwechsel, denn die Tiere wollen bei der Futtersuche Fressfeinde meiden. Vor allem auf Landstraßen sollten Autofahrer aufpassen, rät die Polizei. Zudem fällt die Morgen- oder Abenddämmerung, in der die Tiere besonders aktiv sind, jetzt in den Berufsverkehr. Niedrigere Geschwindigkeiten bedeuteten kürzere Bremswege. Dies helfe, um Zusammenstöße mit Tieren zu vermeiden, teilten die Beamten mit.

Autofahrer sollten auch den Straßenrand im Blick behalten, um Wild rechtzeitig zu erkennen. Läuft ein Tier über die Straße können weitere folgen. Wer Tiere auf der Straße sieht, sollte abblenden und hupen, empfiehlt die Polizei. Beim Ausweichen besteht die Gefahr, in den Gegenverkehr zu geraten oder von der Fahrbahn abzukommen und gegen einen Baum zu schleudern. Im Zweifel sollten Autofahrer daher eine Kollision mit dem Tier in Kauf nehmen.

© dpa
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