Mehrere Corona-Regeln werden verlängert: Andere fallen weg

Eine FFP2-Maske in der Bahn oder im Bus müssen Menschen in Niedersachsen noch weitere Zeit tragen. Eine andere bislang geltende Regel fällt hingegen in Kürze weg.
Eine Person tropft eine Flüssigkeit in einen Corona-Schnelltest. © Sebastian Gollnow/dpa/Illustration

Die noch verbliebenen Corona-Regeln werden die Menschen in Niedersachsen voraussichtlich noch mehrere Wochen begleiten. Die Corona-Landesverordnung wird mit wenigen Änderungen bis Ende Mai verlängert, wie Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Dienstag in Hannover ankündigte. Die überarbeitete Verordnung soll dann bis zum 25. Mai befristet sein. In der neuen Fassung wird demnach die Testpflicht für Schulen und Kitas gestrichen.

Diesen Schritt hatte das Kultusministerium bereits angekündigt. Von kommender Woche an ist für den Kita- oder Schulbesuch im Bundesland kein negativer Test mehr notwendig. Wer sich testen möchte, erhält dafür im Mai drei Testkits pro Woche. Ansonsten zeichnen sich keine Veränderungen ab - ein Großteil der Corona-Regeln war wie fast bundesweit Anfang April entfallen.

Die Testpflicht für Kranken- und Pflegeeinrichtungen soll weiter bestehen bleiben wie auch die Maskenpflicht in diesen Bereichen. Wer Bus oder Bahn fahren möchte, muss dort ebenfalls weiterhin eine FFP2-Maske tragen.

Das Bundesinfektionsschutzgesetz, das die Testpflicht in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen festlegt, gilt laut Gesundheitsministerium noch bis zum 23. September. Behrens sieht derzeit keinen Grund, an den noch geltenden Testverpflichtungen etwas zu ändern.

«Wir haben die meisten Todesfälle in Niedersachsen innerhalb von Pflegeeinrichtungen gehabt. Und deswegen halte ich das für sehr, sehr wichtig, dass wir einen geschützten Raum für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern geben.»

Die Absonderungsverordnung wird der Ministerin zufolge ebenfalls bis Ende Mai verlängert. Die Gesundheitsminister der Länder beraten an diesem Donnerstag darüber, wie künftig mit der Corona-Isolation beziehungsweise Quarantäne umgegangen werden soll. Bislang können sich Kontaktpersonen oder Covid-Infizierte nach einer Woche freitesten. Die Ministerin betonte, dass sie eine Verkürzung auf fünf Tage begrüßen würde.

Die SPD-Politikerin betonte, dass das Impfangebot mit mobilen Teams auch im Sommer aufrechterhalten wird - derzeit seien 213 dieser Teams landesweit im Einsatz.

Die Zahl der Corona-Tests ist im Bundesland indes weiter zurückgegangen. In der vergangenen Woche wurden laut Gesundheitsministerium etwas mehr als eine Million Bürgertests gemacht, in der Woche davor waren es noch rund 125 000 mehr, in der letzten Märzwoche sogar noch mehr als zwei Millionen. Selbsttests, die etwa in Drogeriemärkten gekauft werden können, sind in dieser Zahl nicht enthalten. Laut Behrens gibt es derzeit noch rund 4300 Teststellen im Bundesland.

© dpa
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