Inzidenz in Niedersachsen und Bremen weiter rückläufig

Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen und Bremen schwächt sich weiter ab. In Niedersachsen wurde die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag mit 371,4 angegeben, vor einer Woche hatte sie 475,4 betragen. Der vom Robert Koch-Institut (RKI) erhobene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gemeldet wurden.
Proben für Corona-Tests werden im Diagnosticum-Labor in Plauen für die weitere Untersuchung vorbereitet. © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/Symbolbild

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst werden - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Die Landesregierung gab diesen Wert am Donnerstag mit 9,0 an, in der Vorwoche lag er bei 11,7. Landesweit waren 3,5 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt, eine Woche zuvor waren es 4,3 Prozent.

In Niedersachsen wurden am Donnerstag 6346 bestätigte neue Ansteckungen gemeldet, 21 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Cuxhaven mit 503,0. Er lag demnach als einziger noch über der Schwelle von 500 Infektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Den niedrigsten Wert hatte die Stadt Osnabrück mit 232,0.

Im kleinsten Bundesland Bremen erreichte die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag 344,1 und war damit niedriger als in der Vorwoche (498,1). 544 neue Fälle wurden dort gemeldet und kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

© dpa
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