Corona-Inzidenz in Niedersachsen: Trend leicht rückläufig

07.07.2022 Die Corona-Inzidenz in Niedersachsen ist im Wochenvergleich leicht gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz für das Land wurde am Donnerstag mit 922,1 angegeben nach 965,8 am Donnerstag vor einer Woche. Am Vortag hatte der Wert noch bei 915,8 gelegen, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Die Sieben-Tages-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen einer Woche an. Niedersachsen hatte damit nur noch den dritthöchsten Wert im Vergleich der Bundesländer hinter Schleswig-Holstein und dem Saarland.

Ein medizinischer Mitarbeiter entnimmt einer Frau für einen Corona-Test einen Abstrich. © Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Die Landesregierung gab diesen Wert am Donnerstag mit 10,0 an, am Mittwoch hatte er noch bei 10,4 gelegen. Die Zahl beschreibt, wie viele Patientinnen und Patienten binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Landesweit waren am Donnerstag 3,3 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt, der Wert stieg damit gegenüber de Vortag (2,9). Es wurden 17.475 neue Ansteckungen sowie neun Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet.

Der Landkreis Göttingen lag mit einer Inzidenz von 1241,1 an der Spitze im Vergleich der niedersächsischen Kommunen. Dahinter folgten die Landkreise Northeim (1212,7) und Grafschaft Bentheim (1189,3). Die Stadt Wilhelmshaven hatte mit 575,9 die niedrigste Inzidenz.

Das kleinste Bundesland Bremen verzeichnete am Donnerstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 704,0, eine Woche zuvor lag sie mit 787,4 noch höher. Bei 956 weiteren Menschen wurde eine Ansteckung nachgewiesen, kein Mensch starb im Zusammenhang mit der Krankheit.

© dpa

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